Erster Grenzstein an der Grenze zwischen Aserbaidschan und Armenien gesetzt
Die Arbeiten zur Grenzziehung zwischen Aserbaidschan und Armenien dauern an. Nach den Vermessungen durch Expertengruppen beider Länder und der Festlegung der Koordinaten wurde der erste Grenzstein zwischen Aserbaidschan und Armenien aufgestellt.
In einer Erklärung des Büros des aserbaidschanischen stellvertretenden Premierministers Schahin Mustafajew, dem Ko-Vorsitzenden der Kommission für die Grenzziehung zwischen Aserbaidschan und Armenien, hieß es: „Heute hat im Grenzgebiet der Prozess der Koordinatenbestimmung auf Basis geodätischer Messungen begonnen. Die Expertengruppen beider Länder setzen ihre Arbeit fort. Dieser Prozess wurde auf Grundlage der Vereinbarungen durchgeführt, die infolge der Gespräche zur Lösung der Grenzfragen zwischen Aserbaidschan und Armenien erzielt wurden.“
Bei einem Treffen der beiden Länder am 19. April war die erste Phase des Grenzziehungsprozesses eingeleitet worden; dabei wurde eine vorläufige Einigung über die Rückgabe von vier unter armenischer Besatzung stehenden Dörfern an Aserbaidschan sowie die Fortsetzung der Grenzvermessungsarbeiten erzielt.
Demnach wurde eine vorläufige Einigung darüber erzielt, dass die Ortschaften Bağanis, Voskepar, Kirants und Berkaber in Armenien verbleiben, während die unter armenischer Besatzung stehenden aserbaidschanischen Dörfer Bağanis Ayrım, Aşağı Eskipara, Heyrimli und Gızılhacılı an Aserbaidschan zurückgegeben werden und die Grenze entlang dieser Route verlaufen soll.
Nachrichtenquelle: İHA
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