Es hieß, er sei bei Angriffen in Beirut getötet worden: Brigadegeneral Qaani in Teheran gesichtet
Der Kommandeur der Quds-Einheit, Brigadegeneral Esmail Qaani, über dessen Tod oder Verletzung bei einem israelischen Angriff auf Beirut spekuliert wurde, ist nach etwa zwei Wochen erstmals wieder in Teheran öffentlich aufgetreten.
Der Kommandeur der Quds-Einheit der iranischen Revolutionsgarden, Brigadegeneral Esmail Qaani, ist nach verschiedenen Spekulationen über seinen Verbleib erstmals wieder in Teheran in Erscheinung getreten.
Qaani, über den behauptet wurde, er sei bei einem israelischen Angriff in Beirut getötet oder verletzt worden oder werde von den Revolutionsgarden wegen des Verdachts auf Geheimnisverrat an Israel verhört, war seit etwa zwei Wochen nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen.
In den vom iranischen Staatsfernsehen ausgestrahlten Bildern war zu sehen, wie Qaani an der Empfangszeremonie für den Leichnam von Brigadegeneral Abbas Nilforoushan teilnahm, der bei dem israelischen Angriff am 27. September in Beirut ums Leben gekommen war und nun nach Teheran überführt wurde.
Neben Qaani nahmen auch zahlreiche hochrangige iranische politische und militärische Vertreter an der Zeremonie teil.

WAS WAR GESCHEHEN?
Es waren Behauptungen aufgekommen, Esmail Qaani sei bei dem israelischen Angriff in Beirut, bei dem auch der Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah und Nilforoushan ums Leben kamen, ins Visier genommen worden. Qaani hatte daraufhin das Hisbollah-Büro in Teheran besucht.
Im Anschluss daran wurde von westlichen Medien behauptet, Qaani sei bei dem israelischen Angriff auf Beirut am 4. Oktober getötet oder verletzt worden. Später kamen Berichte auf, er werde von den Revolutionsgarden wegen eines Geheimnisverrats an Israel verhört und habe während des Verhörs einen Herzinfarkt erlitten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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