EU warnt vor Risiko „hoher Terrorgefahr“
Die für Inneres zuständige EU-Kommissarin Ylva Johansson erklärte, dass in Europa ein hohes Risiko für Terroranschläge bestehe.
Ylva Johansson äußerte sich gegenüber der Presse nach dem letzten routinemäßigen Treffen der Innenminister der EU-Länder in diesem Jahr.
'AUFMERKSAMKEIT' DURCH VERWEIS AUF FRÜHERE ANGRIFFE
Unter Bezugnahme auf die Angriffe in der französischen Stadt Arras am 13. Oktober, in der belgischen Hauptstadt Brüssel am 16. Oktober und zuletzt in der französischen Hauptstadt Paris am 3. Dezember betonte Johansson, dass die letzten beiden Treffen der EU-Innenminister mit Beileidsbekundungen begonnen hätten, und wies auf den Ernst der Lage hin.
Johansson merkte an, dass die bevorstehende Ferienzeit rund um Weihnachten und Neujahr in Europa aufgrund der Auswirkungen der Entwicklungen im Nahen Osten ein großes Risiko für Terroranschläge berge.
30 MILLIONEN EURO FÜR SCHUTZMAẞNAHMEN
„Die Terrorgefahr ist real. Was mich am meisten beunruhigt, ist der Anstieg von Islamophobie und Antisemitismus sowie die zunehmende Polarisierung“, sagte Johansson und fügte hinzu, dass die EU 30 Millionen Euro aus dem Fonds für innere Sicherheit bereitgestellt habe, damit die Mitgliedstaaten diese bei Bedarf für den Schutz öffentlicher Räume, insbesondere von Gotteshäusern, nutzen könnten.
Johansson betonte, dass die Befugnis, Sicherheitswarnungen an die Bürger auszusprechen, bei den Mitgliedstaaten liege, und erklärte, dass viele Länder ihre Terrorwarnstufen bereits erhöht hätten.
Nachrichtenquelle: AA
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