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EU-Warnung an China bezüglich Russland: Sofort beenden

Die Hohe Vertreterin der Europäischen Union (EU) für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, hat die Pekinger Führung beim 13. hochrangigen strategischen EU-China-Dialog in Belgien dazu aufgefordert, jegliche materielle Unterstützung, die die russische Militärindustrie aufrechterhält, unverzüglich einzustellen.

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EU-Warnung an China bezüglich Russland: Sofort beenden

Der 13. hochrangige strategische EU-China-Dialog, der in der belgischen Hauptstadt Brüssel stattfand, wurde unter dem gemeinsamen Vorsitz der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas und des chinesischen Außenministers Wang Yi durchgeführt.

Laut einer Erklärung des Europäischen Auswärtigen Dienstes bereiteten die Parteien bei dem Treffen den für Juli geplanten EU-China-Gipfel vor. Neben den bilateralen Beziehungen wurden auch allgemeine geopolitische Themen erörtert. Kaja Kallas bekräftigte während des Treffens das Engagement der EU für eine konstruktive Zusammenarbeit mit China bei der Lösung globaler Probleme. In der Erklärung hieß es: "Die Hohe Vertreterin betonte die Bedeutung der Suche nach konkreten Lösungen, um die Wirtschaftsbeziehungen im Handel neu auszubalancieren, gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und die Gegenseitigkeit beim Marktzugang zu erhöhen."

Bei dem Treffen wurde zudem darauf hingewiesen, dass die von China verhängten Exportbeschränkungen für Seltene Erden ernsthafte Risiken für europäische Unternehmen darstellen und die Zuverlässigkeit globaler Lieferketten gefährden; China wurde aufgefordert, marktverzerrende Praktiken zu beenden.

AUFFORDERUNG ZUR SOFORTIGEN EINSTELLUNG DER HILFE FÜR RUSSLAND

Beim Treffen wies die Hohe Vertreterin Kallas darauf hin, dass die Unterstützung chinesischer Unternehmen für Russland im Krieg gegen die Ukraine eine Bedrohung für die europäische Sicherheit darstelle. In der Erklärung zum Treffen hieß es: "Die Hohe Vertreterin forderte China dazu auf, jegliche materielle Unterstützung, die die russische Militärindustrie aufrechterhält, unverzüglich zu beenden und einen umfassenden und bedingungslosen Waffenstillstand sowie einen gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine zu unterstützen, der auf der uneingeschränkten Achtung der UN-Charta basiert."

KALLAS LUD IRAN ZUR RÜCKKEHR AN DEN VERHANDLUNGSTISCH ZU NUKLEARFRAGEN EIN

Der Erklärung zufolge wurde bei dem Treffen auch die Lage im Nahen Osten erörtert. Während die Deeskalation der Spannungen zwischen Israel und dem Iran begrüßt wurde, erklärte die Hohe Vertreterin Kallas, dass man den Iran zur Rückkehr zu den Nuklearverhandlungen eingeladen habe und Europa bereit sei, bei den Gesprächen zu vermitteln. Kallas betonte zudem die Notwendigkeit eines sofortigen Waffenstillstands im Gazastreifen und erklärte, dass die Freilassung aller Geiseln sowie die ungehinderte und kontinuierliche Lieferung humanitärer Hilfe nach Gaza dringend erforderlich seien. Kallas bekräftigte zudem das Festhalten der EU an der "Ein-China-Politik" und erklärte, dass man sich gegen jeden Versuch ausspreche, den Status quo in Bezug auf Taiwan einseitig durch Gewalt oder Zwang zu verändern.


Nachrichtenquelle: İHA

Europäische Union China Nuklear Russland