FBI gibt Informationen zum Attentatsversuch auf Trump: 'Sehr ernst'
Das FBI hielt eine Pressekonferenz ab, um über den Vorfall zu informieren, der als 'Attentatsversuch' auf Trump eingestuft wird.
Das Federal Bureau of Investigation (FBI) hat die Öffentlichkeit über den 'Attentatsversuch' auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump informiert. Das FBI bezeichnete den Angriff als 'sehr ernst' und teilte mit, dass der Angreifer Trump mit einem 'gut geplanten' Vorhaben ins Visier genommen habe.
Der amtierende Direktor des US Secret Service, Ronald Rowe, hielt gemeinsam mit anderen Beamten in West Palm Beach, Florida, eine Pressekonferenz zu dem Vorfall ab, der als Attentatsversuch auf Trump eingestuft wird.
Rowe erklärte, dass Trump auf seinem Anwesen in Florida den 'höchsten Grad' an Sicherheit erhalte, wie er ihn auch während seiner Amtszeit als Präsident genossen habe, und dass ihm dies bewusst sei.
Rowe betonte: 'Präsident (Joe) Biden hat deutlich gemacht, dass er den höchsten Schutz für den ehemaligen Präsidenten Trump und die Vizepräsidentin (Kamala) Harris wünscht', und merkte an, dass der Secret Service selbst bei den sensibelsten Sicherheitsdetails äußerst wachsam sei.
Er betonte, dass der Verdächtige Ryan Wesley Routh möglicherweise etwa 11 Stunden lang im Gebüsch gelegen und gewartet habe, Trump jedoch nicht in seinem Sichtfeld gewesen sei.

Ryan Wesley Routh, der den Attentatsversuch auf Trump verübte
GIBT ES EINE VERBINDUNG ZWISCHEN ROUTH UND DER UKRAINE?
Unterdessen erklärte Jeffrey Veltri, ein Beamter des FBI-Büros in Miami, dass man den Vorfall in allen Dimensionen untersuche und Gespräche mit der Familie und dem Umfeld des Verdächtigen geführt habe.
Veltri äußerte: 'Das FBI bewertet den Vorfall, der als Attentatsversuch auf Donald Trump angesehen wird, als sehr ernst.'
Der FBI-Beamte merkte an, dass der Verdächtige Routh während des Vorfalls auf Social-Media-Plattformen aktiv online gewesen sei, und sagte, dass alle Social-Media-Konten von Routh untersucht würden.
Veltri gab zudem an, dass der Verdächtige Beiträge verfasst habe, in denen er 'Söldner aus Afghanistan finden wollte, damit diese in der Ukraine kämpfen'.
Veltri erklärte, man untersuche weiterhin, ob der Verdächtige allein gehandelt habe oder mit anderen zusammenarbeitete, und fügte hinzu, dass man Durchsuchungsbeschlüsse für Rouths Fahrzeug, sein Mobiltelefon und andere elektronische Geräte erwirkt habe, um umfassendere Erkenntnisse zu gewinnen.
Die zuständigen Polizeibeamten vor Ort berichteten, dass sie bei dem Verdächtigen ein Gewehr vom Typ AK-47 mit unkenntlich gemachter Seriennummer, eine Digitalkamera, eine Tasche und etwas Proviant gefunden hätten.
Nachrichtenquelle: AA
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