Fernunterricht in 18 Provinzen wegen Luftverschmutzung und Grippewelle
Die zunehmende Luftverschmutzung und eine Grippewelle im Iran haben dazu geführt, dass in 18 Provinzen auf Fernunterricht umgestellt wurde.
Im Iran werden aufgrund von Luftverschmutzung und einer Grippewelle wichtige Maßnahmen ergriffen. Ein in der Schweiz ansässiges Luftüberwachungsunternehmen gab bekannt, dass Teheran im Ranking der Luftverschmutzung nach Bagdad und Delhi den dritten Platz belegt. Diese Situation führte dazu, dass viele Museen und historische Stätten in Teheran am 26. und 27. November geschlossen wurden. Wichtige Orte wie das Iranische Nationalmuseum, das Reza-Abbasi-Museum und der zum UNESCO-Welterbe gehörende Golestan-Palast, die dem Ministerium für Kulturerbe, Tourismus und Handwerk unterstehen, werden in diesem Zeitraum keine Besucher empfangen.
Neben der Luftverschmutzung nimmt auch die Grippewelle im Land an Intensität zu. Aufgrund dieser beiden Faktoren sind laut der Nachrichtenseite Farhikhtegan in 18 Provinzen die Schulen auf Fernunterricht umgestiegen. Während Schüler in der Hauptstadt Teheran sowie in den Regionen Alborz, Ghom, West- und Ost-Aserbaidschan aufgrund der Luftverschmutzung von zu Hause aus lernen, sind die Schulen in Hamadan, Gilan, Yazd und einigen anderen Provinzen wegen der Grippewelle geschlossen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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