Französischer Außenminister bekräftigt Unterstützung für die Ukraine
Der französische Außenminister Stéphane Séjourné erklärte, dass man so lange wie nötig Seite an Seite mit der Ukraine stehen werde und dass sich diese Haltung nicht ändern werde.
Bei seinem ersten Auslandsbesuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew traf sich Minister Séjourné mit seinem ukrainischen Amtskollegen Dmytro Kuleba.
Im Anschluss an das Treffen hielten die Parteien eine gemeinsame Pressekonferenz ab.
BOTSCHAFT: "WIR SIND BEREIT, DIE UKRAINE ZU UNTERSTÜTZEN"
Minister Séjourné betonte, dass die Ukraine trotz der zunehmenden Krisen weltweit eine der Prioritäten Frankreichs sei und bleibe: "Dies ist eine der wichtigsten Botschaften, die wir Ihnen übermitteln. Die Ukraine verteidigt heute die grundlegenden Werte und Prinzipien des Völkerrechts sowie die Sicherheitswerte Europas und der Franzosen."
Séjourné wies darauf hin, dass man entschlossen sei, die Kapazitäten der Ukraine zur Produktion von Waffensystemen auf eigenem Boden zu stärken, und erklärte, dass man bereit sei, der Ukraine in dieser Hinsicht zu helfen.
Séjourné sagte zudem: "Wir sehen, dass Russland zivile Infrastrukturen und Wohnhäuser angreift, was gegen alle Bestimmungen des Völkerrechts verstößt. Russland trägt die alleinige Verantwortung für diese Eskalation, die wir aufs Schärfste verurteilen. Unter Hinweis auf die Grundprinzipien der UN-Charta möchte ich Ihnen versichern, dass Frankreich so lange wie nötig Seite an Seite mit der Ukraine stehen wird. Diese Haltung wird sich nicht ändern."
DROHNEN UND RAKETEN THEMATISIERT
Minister Kuleba dankte Séjourné für die umfassende Unterstützung Frankreichs, insbesondere bei der Stärkung der Luftverteidigung, und merkte an, dass sie bei dem Treffen die Lieferung von Drohnen, Raketen und andere Themen erörtert hätten.
Kuleba wies darauf hin, dass sie bei dem Gespräch die Schritte für den NATO-Gipfel in Washington koordiniert hätten, und erklärte, dass sie den Zeitplan für konkrete Schritte zur EU-Mitgliedschaft der Ukraine besprochen hätten.
Kuleba sagte: "Dieser Zeitplan ist sehr klar. Wir müssen die Verhandlungsrahmen genehmigen, das Datum für die Regierungskonferenz festlegen und die erste Regierungskonferenz abhalten. Dieses Thema deckt sich voll und ganz mit der Auffassung meines französischen Kollegen, und wir sind uns einig, dass Frankreich nicht nur die EU-Integration unterstützt, sondern auch die Einhaltung bestimmter Fristen auf diesem Weg befürwortet."
Nachrichtenquelle: AA
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