Friedensabkommen zwischen Aserbaidschan und Armenien
Nach der Zusage eines Austauschs von 'gefangenen Soldaten' zwischen Aserbaidschan und Armenien steuern die beiden Staaten auf einen Friedensabkommensprozess zu.
Aserbaidschan und Armenien haben ihre Absicht zur Unterzeichnung eines Friedensabkommens bekräftigt und erklärt, dass sie sich einig seien, dass sich eine Gelegenheit für den Frieden biete.
FRIEDENSABKOMMEN
In einer gemeinsamen Erklärung des aserbaidschanischen Präsidialamtes und des armenischen Premierministeramtes wurde mitgeteilt, dass infolge der Gespräche zwischen Baku und Eriwan eine Einigung über wichtige Schritte zur Stärkung des Vertrauens zwischen den beiden Staaten erzielt wurde.
In der Erklärung hieß es: "Aserbaidschan und Armenien sind sich einig, dass eine historische Chance besteht, den lang ersehnten Frieden in der Region zu erreichen. Beide Staaten bekräftigen ihre Absicht, die Beziehungen auf der Grundlage der Achtung der Prinzipien der Souveränität und territorialen Integrität zu regeln und ein Friedensabkommen zu unterzeichnen."
34 SOLDATEN WERDEN FREIGELASSEN
In der Erklärung, in der mitgeteilt wurde, dass Aserbaidschan als Zeichen des guten Willens beschlossen habe, 32 armenische Soldaten und Armenien 2 aserbaidschanische Soldaten freizulassen, wurde zudem festgehalten, dass Armenien als Zeichen des guten Willens die Bewerbung Aserbaidschans um die Ausrichtung der 29. UN-Klimakonferenz (COP29) unterstütze und seine eigene Kandidatur zurückziehe. In der Erklärung wurde die Hoffnung von Baku und Eriwan betont, dass auch andere Länder der Osteuropäischen Gruppe die Bewerbung Aserbaidschans zur Ausrichtung der Konferenz unterstützen werden.
In der Erklärung, in der zum Ausdruck gebracht wurde, dass Aserbaidschan als Zeichen des guten Willens die Kandidatur Armeniens für die Mitgliedschaft im COP-Büro der Osteuropäischen Gruppe unterstütze, hieß es weiter: "Aserbaidschan und Armenien werden die Gespräche über die Umsetzung weiterer vertrauensbildender Maßnahmen in naher Zukunft fortsetzen und die internationale Gemeinschaft dazu aufrufen, diese Bemühungen zu unterstützen. Dies wird dazu beitragen, das gegenseitige Vertrauen zwischen den beiden Staaten zu stärken und einen positiven Einfluss auf die gesamte Region des Südkaukasus haben."
Nachrichtenquelle: 12punto
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