Gemeinsame Botschaft von EU-Parlamentariern gegen Inhaftierungsentscheidung: 'Wir stehen an İmamoğlus Seite'
Mitglieder des Europäischen Parlaments haben dem Bürgermeister von Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, ihre Unterstützung in Videobotschaften übermittelt. Die Politiker kritisierten die Inhaftierungsentscheidung und betonten, dass diese Praxis demokratischen Grundsätzen widerspreche. Die Parlamentarier sendeten die Botschaft: 'Wir stehen an İmamoğlus Seite'.
Auf die Inhaftierung des CHP-Präsidentschaftskandidaten und İBB-Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu gab es Reaktionen aus Europa. Der Europarat veröffentlichte eine Erklärung, in der die Inhaftierung von İmamoğlu verurteilt wird. Der Rat kündigte an, dass er sich in der Sitzung am Montag, dem 24. März, mit der Absetzung von Bürgermeistern in der Türkei befassen werde. Mitglieder des Europäischen Parlaments veröffentlichten eine gemeinsame Botschaft und erklärten: ''Wir stehen an İmamoğlus Seite, wir stehen an der Seite der Demokratie in der Türkei''.
Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates veröffentlichte eine Erklärung zu diesem Thema. In der Stellungnahme, die die Unterschriften des Kongresspräsidenten Marc Cools sowie der Berichterstatter David Eray und Bryony Rudkin trägt, wurde die Inhaftierung von İmamoğlu als politischer Druck im Hinblick auf die Präsidentschaftswahlen bewertet. In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass der Entzug von İmamoğlus Diplom und der Inhaftierungsprozess unmittelbar vor der Nominierung des CHP-Präsidentschaftskandidaten stattfanden.
Nach der Entscheidung des Kongresses veröffentlichten die Parlamentarier eine gemeinsame Botschaft für İmamoğlu. In den über soziale Medien geteilten Videobotschaften äußerten die Parlamentarier: ''Wir stehen an İmamoğlus Seite, wir stehen an der Seite der Demokratie in der Türkei''.
Avrupa ülkelerinin parlamento üyelerinden Ekrem İmamoğlu'na destek mesajları gelmeye başladı:
— Büyükşehir Çalışıyor (@tcbuyuksehir) March 19, 2025
“Ekrem İmamoğlu’nun yanındayız.” pic.twitter.com/AWSx6WzB0e
EUROPARAT TAGT AM 24. MÄRZ
Der Kongress der Gemeinden und Regionen erklärte, dass die Bevölkerung von Istanbul İmamoğlu in drei aufeinanderfolgenden Wahlen ihr Vertrauen ausgesprochen habe. In der Erklärung hieß es: 'Solche Praktiken widersprechen dem Willen des Volkes', und es wurde vermerkt, dass das Thema in der Sitzung am 24. März auf die Tagesordnung gesetzt werde. Bei dem Treffen in Straßburg werde der Fokus auf der Absetzung von Bürgermeistern in der Türkei liegen.
Die ehemalige Türkei-Berichterstatterin des Europäischen Parlaments, Kati Piri, kommentierte die Inhaftierungsentscheidung als 'einen großen Schritt des Erdoğan-Regimes in Richtung vollständiger Autokratie'. Piri forderte, dass die Europäische Union in dieser Situation intervenieren müsse.
Nachrichtenquelle: 12punto
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