Georgien: Endgültige Zustimmung zu Gesetz gegen LGBT-Propaganda
Das georgische Parlament hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der gleichgeschlechtliche Ehen, die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare, Geschlechtsumwandlungen sowie LGBT-Propaganda verbietet.
Im georgischen Parlament fand die Abstimmung zur 3. und letzten Lesung des Gesetzes über "Familienwerte und den Schutz von Minderjährigen" statt.
Der Gesetzentwurf, der LGBT-Propaganda verbietet, wurde bei der Abstimmung in der Generalversammlung mit 84 Ja-Stimmen angenommen.
GLEICHGESCHLECHTLICHE EHE, ADOPTION UND OPERATIVE GESCHLECHTSUMWANDLUNG WERDEN VERBOTEN
Mit dem Gesetz wird es möglich sein, "Pride-Paraden" sowie das Zeigen der LGBT-Flagge im öffentlichen Raum zu unterbinden. Zensurmaßnahmen könnten auf Filme und Bücher angewendet werden, die dieses Thema behandeln. Die Eheschließung von Homosexuellen, die Adoption durch diese Personen sowie die operative Geschlechtsumwandlung einer Person werden verboten.
Die regierende Partei Georgischer Traum erklärt, dass die besagte gesetzliche Regelung zum Schutz der "traditionellen moralischen Standards" notwendig sei.
PRÄSIDENTIN REAGIERT MIT KRITIK
Die georgische Präsidentin Salome Surabischwili kritisiert die Regierungspartei und erklärt, dass sie den Gesetzentwurf blockieren werde. Der Georgische Traum und seine Verbündeten verfügen jedoch im Parlament über genügend Sitze, um ein Veto von Surabischwili zu überstimmen.
Nachrichtenquelle: İHA
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