Gericht in Pakistan setzt 14-jährige Haftstrafe gegen Imran Khan aus
Ein Gericht in Pakistan hat die Verurteilungen des ehemaligen Premierministers Imran Khan und seiner Ehefrau Bushra Bibi ausgesetzt. Beide waren in einem Korruptionsfall zu jeweils 14 Jahren Haft verurteilt worden, weil sie Details zu Geschenken, die Khan während seiner Amtszeit erhalten hatte, nicht offengelegt und diese verkauft haben sollen.
Berichten der nationalen Presse zufolge wurde am High Court von Islamabad der Einspruch von Khan gegen das Urteil gegen ihn und seine Ehefrau geprüft.
Das Gericht setzte die Haftstrafen des ehemaligen Premierministers Imran Khan und seiner Ehefrau Bushra Bibi aus, die in einem Korruptionsprozess wegen der Nichtoffenlegung und des Verkaufs von Geschenken aus seiner Amtszeit zu jeweils 14 Jahren Haft verurteilt worden waren.
Die nächste Anhörung wurde auf die Zeit nach dem Ramadan-Fest verschoben.
Da Khan in anderen Verfahren zu Haftstrafen verurteilt wurde, wird er weiterhin im Gefängnis bleiben. Auch Khans Ehefrau Bushra Bibi wird weiterhin unter Hausarrest stehen.
INNERHALB VON 5 TAGEN ZU 3 VERSCHIEDENEN HAFTSTRAFEN VERURTEILT
Am 30. Januar hatte ein Gericht in Pakistan den ehemaligen Premierminister Khan und den ehemaligen Außenminister Shah Mahmood Qureshi, die wegen der „Preisgabe von Staatsgeheimnissen“ angeklagt waren und in Untersuchungshaft saßen, zu jeweils 10 Jahren Haft verurteilt.
Am 31. Januar wurden Khan und seine Ehefrau Bushra Bibi in dem Korruptionsfall, in dem ihnen vorgeworfen wurde, Details zu Geschenken aus seiner Amtszeit nicht offengelegt und diese verkauft zu haben, zu jeweils 14 Jahren Haft verurteilt.
Darüber hinaus verurteilte das Gericht am 3. Februar den inhaftierten ehemaligen Premierminister Khan und seine Ehefrau Bushra Bibi wegen einer rechtswidrigen Eheschließung zu jeweils 7 Jahren Haft.
Es war aufgefallen, dass die Haftstrafen gegen Khan kurz vor den Parlamentswahlen am 8. Februar verhängt wurden.
Nachrichtenquelle: AA
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