Gesprächskrise bei den Atomverhandlungen zwischen Iran und den USA: Peseschkian schickte Brief an Trump
Während Iran direkte Verhandlungen mit den USA über sein Atomprogramm ablehnt, erklärte das Land, dass es für indirekte Gespräche offen sei. Peseschkian schickte einen Brief an Trump, in dem er vorschlug, die Verhandlungen über Vermittler fortzusetzen.
Der iranische Präsident Massud Peseschkian erklärte in einem Antwortschreiben an den US-Präsidenten Donald Trump, dass die Gespräche statt eines direkten Dialogs über Vermittler fortgesetzt werden könnten. Peseschkian betonte, dass direkte Verhandlungen zwischen den beiden Seiten nicht akzeptiert würden, der Weg für indirekte Gespräche jedoch offen stehe.
In dem von Teheran übermittelten Schreiben wurde darauf hingewiesen, dass Iran direkte Gespräche in der Vergangenheit prinzipiell nicht abgelehnt habe, das Ausbleiben der Erfüllung von Verpflichtungen durch die USA jedoch zu einem Vertrauensproblem geführt habe. Zudem wurde in dem Brief die Botschaft vermittelt, dass die Zukunft des Verhandlungsprozesses von der Haltung der Amerikaner abhänge.

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi gab am 27. März bekannt, dass auf den Brief, den Trump an das iranische Staatsoberhaupt Ali Chamenei geschickt hatte, offiziell über den Oman geantwortet wurde. Araghchi erklärte, dass die Antwort zwei Dokumente enthalte, in denen Irans Sicht auf globale Entwicklungen sowie Antworten auf Trumps Vorschläge dargelegt seien.
Trump hatte am 7. März über soziale Medien mitgeteilt, dass er Chamenei ein Verhandlungsangebot bezüglich des iranischen Atomprogramms übermittelt habe. Chamenei hatte dieses Angebot mit der Begründung zurückgewiesen, dass Washington lediglich seine eigenen Interessen verfolge.
Nachrichtenquelle: 12punto
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