Grenzübergang Rafah öffnet erneut
Es wurde berichtet, dass 81 Schwerverletzte aus dem Gazastreifen, wo Israel seine Luft- und Bodenangriffe fortsetzt, zur medizinischen Behandlung nach Ägypten gebracht werden sollen.
Wael Abu Mohsen, Mediendirektor des Grenzübergangs Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen, gab gegenüber einem AA-Korrespondenten eine Erklärung zu diesem Thema ab.
Abu Mohsen kündigte an, dass der Grenzübergang am Mittwoch, dem 1. November, geöffnet werde, damit einige der Schwerverletzten aus Gaza ihre Behandlung in ägyptischen Krankenhäusern fortsetzen können.
Laut einer schriftlichen Erklärung der israelischen Behörde für Grenzen und Übergänge haben die ägyptischen Behörden Israel darüber informiert, dass 81 der Schwerverletzten in das Land überführt werden sollen.
DIE AKTUELLE LAGE BEI DEN ISRAELISCHEN ANGRIFFEN
Der bewaffnete Flügel der Hamas, die Izz ad-Din al-Qassam-Brigaden, startete am Morgen des 7. Oktober einen umfassenden Angriff mit der Begründung, auf die anhaltenden Verletzungen Israels gegenüber den Palästinensern und deren heiligen Stätten, insbesondere der Al-Aqsa-Moschee, zu reagieren, woraufhin die israelische Armee massive Luftangriffe auf den Gazastreifen begann.
Israelische Behörden gaben bekannt, dass bei den Angriffen aus Gaza mehr als 1.400 Israelis, darunter 315 Soldaten, getötet und 5.132 Personen verletzt wurden.
Der Sprecher der israelischen Armee, Daniel Hagari, merkte an, dass sich 240 israelische Geiseln in der Hand der Al-Qassam-Brigaden in Gaza befinden.
Das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza teilte mit, dass bei den israelischen Angriffen 8.525 Palästinenser getötet wurden, darunter 3.542 Kinder und 2.187 Frauen, und 21.643 Personen verletzt wurden.
Im besetzten Westjordanland wurden bei Angriffen israelischer Streitkräfte und jüdischer Siedler 124 Palästinenser getötet und etwa 2.000 Palästinenser verletzt.
Bei den israelischen Bombardierungen kamen 35 Journalisten in Gaza und ein Journalist im Libanon ums Leben.
Aufgrund der intensiven Angriffe Israels auf den unter Blockade stehenden Gazastreifen sind die Festnetz-, Mobilfunk- und Internetkommunikationsdienste in der Region nahezu vollständig zum Erliegen gekommen.
Die israelische Armee begann am 26. Oktober damit, ihre begrenzten Bodenoperationen auszuweiten und die Intensität der Luftangriffe weiter zu erhöhen.
Das Al-Shifa-Krankenhaus, die größte medizinische Einrichtung in Gaza, in der sich Tausende Verletzte und Zivilisten aufhalten, wurde ebenfalls von der israelischen Armee ins Visier genommen.
Bei den Zusammenstößen zwischen der israelischen Armee und der Hisbollah seit dem 8. Oktober sind bisher 48 Hisbollah-Mitglieder und 4 israelische Soldaten getötet worden.
Nachrichtenquelle: AA
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