Großbritannien zieht diplomatisches Personal aus dem Iran ab
Das britische Außenministerium hat bekannt gegeben, dass das diplomatische Personal im Iran aufgrund der anhaltenden Sicherheitsrisiken in der Region vorübergehend abgezogen wurde und die Botschaft ihre Arbeit aus der Ferne fortsetzt.
Während sich der militärische und diplomatische Konflikt zwischen den USA und dem Iran verschärft, hat Großbritannien angekündigt, sein diplomatisches Personal im Iran aufgrund der zunehmenden Spannungen in der Region vorübergehend abzuziehen.
In einer Erklärung des britischen Außenministeriums hieß es: "Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage haben wir unser britisches Personal vorsorglich für einen begrenzten Zeitraum aus dem Iran abgezogen.
Unsere Botschaft setzt ihre Tätigkeit aus der Ferne fort. Die Unterstützung, die die britische Regierung im Iran leisten kann, ist äußerst begrenzt. Im Falle eines Notfalls können keine persönlichen konsularischen Dienstleistungen erbracht werden, und sollte es im Iran zu Problemen kommen, wird die britische Regierung Ihnen nicht helfen können."
In der Erklärung wurde zudem darauf hingewiesen, dass Personen mit britischem und iranischem Pass die Landgrenze zwischen dem Iran und der Türkei bis zu 90 Tage lang visumfrei überqueren können. Britische Staatsbürger, die eine Einreise aus dem Iran in die Türkei auf dem Landweg planen, wurden dazu aufgefordert, vor dem Aufsuchen des Grenzübergangs Kontakt mit der britischen Botschaft in Ankara und dem britischen Außenministerium aufzunehmen, um Unterstützung anzufordern.
Aufruf zur Vermeidung von Reisen erneuert
In der Mitteilung des Ministeriums wurde der Aufruf an britische Staatsbürger, nicht in den Iran zu reisen, bekräftigt: "Britische Staatsbürger, die im Iran wohnhaft sind oder sich zu Besuch im Land aufhalten, sollten ihre Präsenz im Iran und die Risiken, die ein Aufenthalt im Land mit sich bringt, sorgfältig abwägen", hieß es.
Die Erklärung der britischen Regierung erfolgte, nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, dass man als Reaktion auf jeden Angriff des Irans auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus Infrastruktureinrichtungen im gesamten Land, einschließlich der Hauptstadt Teheran, ins Visier nehmen werde.
Nachrichtenquelle: 12punto
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