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Guterres zieht drastischen Vergleich zu den Todesopfern in Gaza

UN-Generalsekretär Antonio Guterres erklärte, dass die Zahl der zivilen Todesopfer in Gaza so hoch sei wie in keinem anderen Konflikt seit seinem Amtsantritt.

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Guterres zieht drastischen Vergleich zu den Todesopfern in Gaza

Guterres beantwortete Fragen von Journalisten im UN-Hauptquartier in New York.

Auf die Frage, ob es Vorbereitungen für die Situation nach einem Ende der Kämpfe in Gaza gebe, betonte Guterres, dass sich dafür zunächst die aktuelle Lage ändern müsse.

Guterres erneuerte seine Forderungen nach einem humanitären Waffenstillstand, einem ungehinderten Zugang für Hilfsgüter sowie der Freilassung aller Geiseln und erklärte: "Ich halte es für wichtig, diese Tragödie in eine Chance zu verwandeln. Nach dem Krieg müssen wir entschlossen und unumkehrbar auf eine Zwei-Staaten-Lösung hinarbeiten."

Er äußerte die Ansicht, dass die Palästinensische Autonomiebehörde die Verantwortung in Gaza übernehmen sollte, fügte jedoch hinzu: "Die Palästinensische Autonomiebehörde kann jedoch nicht kommen, während israelische Panzer in Gaza sind; daher muss sich die internationale Gemeinschaft auf einen Übergangsprozess konzentrieren."

"ICH HALTE EINE LÖSUNG UNTER UN-VERWALTUNG NICHT FÜR RICHTIG"

Guterres bewertete die Situation wie folgt: "Ich halte eine Lösung unter UN-Verwaltung in Gaza nicht für richtig. Wir brauchen einen multilateralen Ansatz. Verschiedene Länder und Organisationen müssen zusammenarbeiten."

Guterres betonte, dass Sicherheitsgarantien der USA für Israel sowie arabischer und regionaler Staaten für Palästina wichtig seien und die internationale Gemeinschaft sich in diesem Rahmen auf den Übergangsprozess vorbereiten müsse.

"IN GAZA WURDEN IN WENIGEN WOCHEN TAUSENDE KINDER GETÖTET"

Auf die Frage, warum er die Geschehnisse in Gaza nicht als Kriegsverbrechen bezeichne, sagte Guterres, er habe sich immer gegen Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und den Schutz von Zivilisten ausgesprochen, verfüge jedoch nicht über eine solche Befugnis.

Guterres betonte: "Aber ich denke, es ist wichtiger, sich auf die aktuelle Situation zu konzentrieren, als auf die Bezeichnung." Er fügte hinzu: "In Gaza wurden in wenigen Wochen Tausende Kinder getötet. Das ist wichtig. Die Zahl der zivilen Todesopfer in Gaza ist so hoch wie in keinem anderen Konflikt, seit ich als Generalsekretär im Amt bin."

Guterres erinnerte daran, dass die UN jedes Jahr einen Bericht über im Konflikt getötete Kinder veröffentliche, und merkte an, dass die bisher höchsten Zahlen auf die Taliban und die syrische Regierung entfielen, wobei keine dieser Zahlen so hoch sei wie die Verluste in Gaza.



Nachrichtenquelle: AA

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