Hamas gibt Erklärung zu Waffenstillstandsabkommen ab
Die Hamas hat bekannt gegeben, dass sie den Vermittlern in Katar und Ägypten einen Vorschlag für ein Waffenstillstands- und Gefangenenaustauschabkommen mit Israel übermittelt hat.
Die Hamas veröffentlichte eine schriftliche Erklärung zu diesem Thema über ihren Telegram-Kanal.
In der Erklärung hieß es: „Heute (14. März) hat die Bewegung den vermittelnden Brüdern (Ägypten-Katar) einen umfassenden Vorschlag unterbreitet, der auf den Prinzipien und Grundlagen basiert, die sie für eine Einigung für notwendig hält.“
In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wurde, dass der Vorschlag der Bewegung auch den Bereich des Gefangenenaustauschs umfasst, wurde betont, dass die Hamas weiterhin stets die Rechte des palästinensischen Volkes schützen werde.
In der Erklärung wurde weiter ausgeführt: „Dieser Schritt ist Teil der Verhandlungen, die über die vermittelnden Brüder in Ägypten und Katar geführt werden, um die Angriffe auf unser Volk in Gaza zu stoppen, Hilfe zu leisten, die Rückkehr der Vertriebenen zu ermöglichen und den Abzug der Besatzungstruppen aus dem Gazastreifen sicherzustellen.“
INDIREKTE VERHANDLUNGEN GEFÜHRT
Zwischen der Regierung in Tel Aviv und der Hamas hatte am 13. Februar in der ägyptischen Hauptstadt Kairo ein Treffen im Rahmen eines Gefangenenaustauschabkommens stattgefunden.
Anschließend wurden diese Verhandlungen in der französischen Hauptstadt Paris fortgesetzt. Die Pariser Verhandlungen endeten am 24. Februar unter Teilnahme einer israelischen Delegation unter der Leitung von Mossad-Chef David Barnea, CIA-Direktor William (Bill) Burns, dem katarischen Premierminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, dem ägyptischen Geheimdienstchef Abbas Kamel und einer Hamas-Delegation.
Das israelische Kriegskabinett hatte beschlossen, eine „Delegation auf niedriger Ebene“ in die katarische Hauptstadt Doha zu entsenden, um die Verhandlungen fortzusetzen.
Demgegenüber hatte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu erklärt, er werde das Kabinett Anfang der Woche zusammenrufen, um die Pläne für einen Angriff auf die Stadt Rafah im Süden, in die etwa 1,5 Millionen Menschen vor den Angriffen im Gazastreifen geflohen sind, sowie die Evakuierungspläne für die dortigen Zivilisten zu genehmigen.
Die ägyptische Presse hatte zuletzt am 3. März gemeldet, dass in Kairo Verhandlungen unter Teilnahme von Ägypten, Katar, der Hamas und den USA begonnen hätten.
Nachrichtenquelle: AA
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