Hamas gibt Tod zweier israelischer Geiseln bei israelischen Angriffen im Gazastreifen bekannt
Die Al-Qassam-Brigaden, der bewaffnete Arm der Hamas, haben erklärt, dass die israelischen Geiseln Yossi Sharabi und Itay Svirsky bei Luft- und Bodenangriffen Israels im Gazastreifen ums Leben gekommen sind.
Al-Qassam-Brigaden In einem über ihren Telegram-Kanal verbreiteten Video erklärte die 26-jährige israelische Geisel Noa Argamani, dass der 53-jährige Sharabi und der 38-jährige Svirsky bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen getötet wurden.
VERLETZTE GEISEL KONNTE NICHT GERETTET WERDEN
Argamani berichtete, dass das Gebäude, in dem sie sich gemeinsam mit Sharabi und Svirsky aufhielt, von einem israelischen F16-Kampfjet angegriffen wurde und sie unter den Trümmern begraben wurden. Sie seien von den Al-Qassam-Brigaden aus den Trümmern geborgen worden, doch Sharabi, der verletzt geborgen wurde, habe nicht gerettet werden können.
Zwei Tage später, während eines Transports an einen anderen Ort, sei Svirsky durch das Feuer israelischer Streitkräfte getötet worden, wobei sie selbst am Kopf verletzt worden sei. Argamani appellierte an die israelische Regierung, den Krieg zu beenden und sie zu retten, damit sie zu ihren Familien zurückkehren könnten.
In dem von den Al-Qassam-Brigaden veröffentlichten Video wurden auch Aufnahmen der leblosen Körper von Sharabi und Svirsky gezeigt.
Bereits im vergangenen Monat war bekannt geworden, dass drei israelische Geiseln im Gazastreifen versehentlich von eigenen Soldaten durch "Friendly Fire" getötet wurden, da sie fälschlicherweise als "Bedrohung" eingestuft worden waren.
Nach Angaben der israelischen Armee befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch 136 israelische Geiseln im Gazastreifen.
Die Hamas, die einen Stopp der israelischen Angriffe auf den Gazastreifen zur Bedingung für Verhandlungen über einen Gefangenenaustausch macht, fordert die Freilassung aller Palästinenser aus israelischen Gefängnissen im Austausch für die Geiseln.
ISRAELISCHE GEISELN IM GAZASTREIFEN
Der militärische Arm der Hamas, die Al-Qassam-Brigaden, hatte am 7. Oktober 2023 einen umfassenden Angriff auf Israel gestartet, mit der Begründung, auf "anhaltende Verletzungen gegen Palästinenser und heilige Werte, insbesondere die Al-Aqsa-Moschee, zu reagieren". Dabei wurden zahlreiche Israelis als Geiseln genommen.
Während einer "humanitären Pause" in den Kämpfen im Gazastreifen, die am 24. November für vier Tage in Kraft trat und später um drei Tage verlängert wurde, waren 81 israelische und 240 palästinensische Gefangene gegenseitig freigelassen worden.
Nachrichtenquelle: AA
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