Hamas: Israel zögert bei Waffenruhe und Geiselaustausch
Die Hamas erklärte, dass Israel bei der Umsetzung eines Abkommens über einen Waffenstillstand und einen Gefangenenaustausch eine Hinhaltetaktik verfolge.
Izzat ar-Rischq, Mitglied des Politbüros der Hamas, äußerte sich zu diesem Thema über seinen Account auf der Social-Media-Plattform Telegram.
BEHAUPTUNG: WAFFENRUHE ABGELEHNT
Ar-Rischq merkte an, dass Israel sich weigere, einige in seinen Gefängnissen inhaftierte palästinensische Frauen und Kinder freizulassen und eine echte humanitäre Waffenruhe auszurufen, im Austausch für die Freilassung von 50 Frauen und Kindern, die sich in der Hand der Hamas befinden.
BETONUNG DER 'HINHALTETAKTIK'
Ar-Rischq erklärte, dass das Abkommen auch die Lieferung humanitärer Hilfe in alle Gebiete des Gazastreifens sowie die Schaffung eines angemessenen Sicherheitsumfelds für die Verteilung dieser Hilfe umfasse. Er betonte, dass Israel nicht ernsthaft an einer Einigung interessiert sei und auf Zeit spiele, um mehr Zeit zu gewinnen und seine Angriffe fortzusetzen.
Es war berichtet worden, dass Israel einen Vorschlag für einen Gefangenenaustausch abgelehnt habe, der die Freilassung von in israelischen Gefängnissen inhaftierten Frauen und Kindern im Austausch für 50 von der Hamas festgehaltene israelische Geiseln sowie eine dreitägige Kampfpause im Gazastreifen vorsah.
BERICHT ÜBER VERZÖGERUNG DES GEFANGENENAUSTAUSCHS DURCH ISRAEL
Abu Ubaida, Sprecher der Al-Qassam-Brigaden, des militärischen Flügels der Hamas, hatte in einer auf dem Telegram-Kanal der Hamas veröffentlichten Audioaufnahme mitgeteilt, dass katarische Vermittler in der vergangenen Woche daran gearbeitet hätten, die Freilassung von 200 palästinensischen Kindern und 25 Frauen im Austausch für israelische Gefangene in Gaza zu erreichen.
Abu Ubaida erklärte, Israel habe die Freilassung von 100 Frauen und Kindern aus Gaza gefordert. Er habe den Vermittlern mitgeteilt, dass die Al-Qassam-Brigaden bereit seien, 50 Frauen und Kinder im Rahmen einer fünftägigen Waffenruhe freizulassen, wobei diese Zahl auf 70 steigen könne.
Abu Ubaida betonte, dass sie forderten, dass das Abkommen für den Gefangenenaustausch auch eine Waffenruhe und den Zugang für humanitäre Hilfe beinhalte, und erklärte, dass Israel dieses Thema "verzögere und sich davor drücke".
Nachrichtenquelle: AA
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