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Handelskrieg verschärft sich: China warnt vor US-Zollmaßnahmen

US-Präsident Donald Trump erklärte, er sei offen für ein Handelsabkommen mit China, betonte jedoch, dass das Außenhandelsdefizit vor einer Einigung ausgeglichen werden müsse. Das chinesische Außenministerium warnte hingegen, dass dieser Ansatz die globale Ungleichheit verschärfen und sich negativ auf unterentwickelte Länder auswirken werde.

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Handelskrieg verschärft sich: China warnt vor US-Zollmaßnahmen

US-Präsident Donald Trump äußerte sich an Bord der Air Force One gegenüber Journalisten zur Möglichkeit eines Handelsabkommens mit China. Trump erklärte: „Wir verlieren jedes Jahr Hunderte Milliarden Dollar wegen China. Ich plane kein Abkommen, solange wir dieses Problem nicht gelöst haben. Ich bin bereit für eine Einigung mit China, aber sie müssen dieses Problem bezüglich des Handelsdefizits lösen.“

Der US-Präsident bekräftigte zudem seine Behauptung, dass China „sehr stark leide“.

WARNUNG AUS CHINA: KLUFT ZWISCHEN REICHEN UND ARMEN LÄNDERN WIRD WACHSEN

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, bewertete in der heutigen Pressekonferenz die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump zu „reziproken“ Zöllen auf Importe aus anderen Ländern.

Lin sagte: „Der Missbrauch der Zollfrage durch die USA kommt dem gleich, den Ländern des Globalen Südens ihre Entwicklungsrechte zu entziehen“, und fuhr wie folgt fort:

Analysen der Daten der Welthandelsorganisation zeigen, dass die Politik der USA, Zölle im Kontext ungleicher wirtschaftlicher Entwicklung und wirtschaftlicher Macht zu erhöhen, die Kluft zwischen reichen und armen Ländern weiter vergrößern wird. Dabei werden die am wenigsten entwickelten Länder stärker betroffen sein. Dies wird die Bemühungen zur Erreichung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen ernsthaft untergraben.


Nachrichtenquelle: 12punto

Donald Trump China