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Himmel in Griechenland färbt sich rot: Warnung auch für die Türkei

Während der Sturm „Erminio“ und aus Afrika herangetragener Wüstensand in Griechenland weiterhin für Auswirkungen sorgen, hat sich der Himmel über Kreta rot gefärbt. Im Land kam es zu Verkehrsbehinderungen und Schulen stellten auf Fernunterricht um. In der Türkei hat der Wetterdienst für zahlreiche Regionen vor Schlammregen und starkem Wind gewarnt.

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Himmel in Griechenland färbt sich rot: Warnung auch für die Türkei

Die anhaltenden widrigen Wetterbedingungen in ganz Griechenland haben insbesondere auf der Insel Kreta für bemerkenswerte Bilder gesorgt. Der aus Afrika herangetragene Wüstensand führte dazu, dass sich der Himmel über der Insel in Rottöne hüllte.

Starke Winde aus südlicher Richtung transportierten den Wüstensand in die südlichen Teile des Landes. Die Staubwolken, die sich über Kreta konzentrierten, waren den ganzen Tag über spürbar.

Der griechische Wetterdienst teilte mit, dass die Staubkonzentration in der Atmosphäre ab den Nachtstunden voraussichtlich allmählich abnehmen wird.

 

VERKEHRSBEHINDERUNGEN AUFGETRETEN

Der intensive Staubeintrag und die heftigen Winde beeinträchtigten den Verkehr negativ. Am Flughafen Heraklion auf Kreta wurden Flüge gestrichen, da die Sichtweite sank und die Landebedingungen erschwert waren.

Aufgrund von Windgeschwindigkeiten, die 90 bis 100 Kilometer pro Stunde erreichten, wurde auch der Fährverkehr von und zur Insel eingestellt. Während die Häfen Lavrio und Rafina vorübergehend geschlossen wurden, wurden auch die Verbindungen auf den Linien Volos-Sporaden, Kavala-Prinos und Rio-Antirio ausgesetzt.

STURM IM GANZEN LAND WIRKSAM

Während der Sturm mit dem Namen „Erminio“ heute begann und voraussichtlich bis morgen andauern wird, wurde in vielen Regionen als Vorsichtsmaßnahme der Unterricht ausgesetzt.

Das griechische Bildungsministerium gab bekannt, dass aufgrund der widrigen Wetterbedingungen in einigen Regionen an Grund- und weiterführenden Schulen auf Fernunterricht umgestellt wird. In diesem Rahmen wird der Unterricht in der südlichen Ägäis, Karditsa, Saronikos östlich von Athen, Marathon nordöstlich davon sowie auf den Inseln Meis und Kreta online fortgesetzt.

Den ganzen Tag über zeigten sich heftige Regenfälle und Stürme an verschiedenen Punkten des Landes. In einigen Regionen kam es zu Sturzfluten, und zahlreiche Straßen wurden für den Verkehr gesperrt.

WARNUNG AN DIE BÜRGER

Das Generalsekretariat für Katastrophenschutz warnte die Bürger zur Vorsicht. In der Erklärung wurde dazu aufgerufen, Vorkehrungen gegen das Hochwasserrisiko zu treffen, sich von Flussbetten fernzuhalten und Aktivitäten im Freien einzustellen.

Zudem wurde über Notfallnachrichten an Mobiltelefone dazu aufgerufen, das Haus nicht ohne zwingenden Grund zu verlassen.

WARNUNG VOR SCHLAMMREGEN UND STURM FÜR DIE TÜRKEI

Es wurde darauf hingewiesen, dass auch in der Türkei ein ähnlicher Staubeintrag aus Afrika wirksam sein wird. Das Meteorologische Generalamt gab bekannt, dass insbesondere im Mittelmeerraum, im westlichen Schwarzmeergebiet (außer Sinop), in den Provinzen Sakarya, Ankara, Kırıkkale, Çankırı, Adıyaman, Gaziantep und Kilis sowie in den westlichen Teilen von Şanlıurfa mit schlammartigen Niederschlägen zu rechnen ist.

 

Gegen die Regenfälle, die ab den Nachtstunden auch an den Küsten von İzmir und Aydın sowie in der Umgebung von Muğla wirksam sein sollen, wurde zur Vorsicht vor Überschwemmungen, Sturzfluten, Blitzeinschlägen, starkem Wind und Verkehrsbehinderungen aufgerufen.

Es wird erwartet, dass der Wind im Norden von Marmara, in der Ägäis, im Mittelmeerraum, in Zentralanatolien und im mittleren Schwarzmeergebiet aus südlichen Richtungen stark weht und an der ägäischen Küste stellenweise Sturmstärke erreicht.

Andererseits wurde auch vor Lawinengefahr in den höheren Lagen des inneren östlichen Schwarzmeergebiets sowie im Osten Ostanatoliens in geneigten Gebieten mit Schneedecke gewarnt.


Nachrichtenquelle: 12punto