Hisbollah verurteilt Trumps Morddrohung gegen Chamenei
Die Hisbollah hat die Morddrohung des US-Präsidenten Donald Trump gegen den iranischen Führer Ali Chamenei verurteilt und vor "schwerwiegenden Folgen" gewarnt.
In einer schriftlichen Erklärung der Hisbollah, die von der offiziellen libanesischen Nachrichtenagentur NNA veröffentlicht wurde, werden Trumps Äußerungen gegenüber Chamenei als "Wahnsinn und Verantwortungslosigkeit" bezeichnet. Zudem wird betont, dass die Drohung eine offene Beleidigung sowohl für das iranische Volk als auch für die islamische Welt darstelle.
Die Hisbollah warnte, dass die Morddrohung, die sie als "niederträchtige und rücksichtslose Rhetorik" bezeichnete, "schwerwiegende Folgen" haben könnte.
In der Erklärung hieß es: "Diese Drohung wird auf das Schärfste verurteilt und zurückgewiesen."
Unter Verweis auf die Unterstützung der USA für die Angriffe Israels auf den Gazastreifen und die Widerstandsbewegungen in der Region wurde in der Erklärung bewertet, dass diese Unterstützung Washington in einen "tiefen Abgrund" treibe.
US-Präsident Trump hatte in einem Beitrag auf seinem Truth-Social-Account scharfe Worte gegen den iranischen Führer Chamenei verwendet.
Trump, der Chamenei "drohte", hatte erklärt: "Wir wissen genau, wo sich der sogenannte 'Oberste Führer' versteckt. Er ist ein leichtes Ziel, aber er ist dort sicher. Wir werden ihn nicht ausschalten, zumindest nicht im Moment. Unsere Geduld ist am Ende."
Nachrichtenquelle: AA
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