Huthi-Rebellen melden Treffer, USA dementieren
In einer Erklärung der Huthi-Rebellen heißt es, dass fünf Schiffe im Mittelmeer und im israelischen Hafen von Haifa angegriffen wurden. Die USA wiesen die Behauptung eines „Volltreffers“ als unwahr zurück.
Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen gaben an, gemeinsam mit der schiitischen Koalition „Islamischer Widerstand im Irak“ zwei Angriffe auf Israel durchgeführt zu haben.
In der Erklärung hieß es: „Beim ersten Angriff wurden zwei Frachtschiffe und zwei Zementtanker von Unternehmen, die gegen das Verbot der Einfahrt in die Häfen des besetzten Palästinas verstoßen haben, mit einer Vielzahl von Drohnen ins Visier genommen.“
Beim zweiten Angriff sei ein Schiff auf dem Weg zum Hafen von Haifa im Mittelmeer angegriffen worden, wobei die Angriffe laut der Mitteilung „direkte Treffer“ erzielt hätten.
In der Erklärung wurde betont, dass die Angriffe als Reaktion auf die Verbrechen Israels an den Palästinensern im Gazastreifen und zur Unterstützung des palästinensischen Volkes durchgeführt wurden.
USA: BEHAUPTUNG EINES „ERFOLGREICHEN ANGRIFFS“ IST UNWAHR
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) erklärte, dass die Behauptung der Huthi-Rebellen, sie hätten einen „erfolgreichen Angriff“ auf den Flugzeugträger „USS Dwight D. Eisenhower“ verübt, nicht der Wahrheit entspreche.
CENTCOM gab hierzu eine schriftliche Stellungnahme ab.
Darin wurde mitgeteilt, dass die USA in den letzten 24 Stunden drei unbemannte Überwasserfahrzeuge der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Roten Meer zerstört haben.
Es wurde erklärt, dass diese Fahrzeuge eine direkte Bedrohung für US-Streitkräfte und Schiffe in der Region darstellten. Die USA hätten diesen Schritt unternommen, um die Freiheit der Schifffahrt zu schützen und internationale Gewässer für Schiffe der US-Marine sowie für Handelsschiffe sicherer zu machen.
In der Erklärung hieß es weiter, dass die Huthi-Rebellen drei ballistische Anti-Schiffs-Raketen aus den von ihnen kontrollierten Gebieten im Jemen in den Golf von Aden abgefeuert hätten, wobei es zu keinen nennenswerten Schäden oder Verletzten gekommen sei.
„Die Behauptungen, dass die Huthi-Kräfte einen erfolgreichen Angriff auf den Flugzeugträger USS Dwight D. Eisenhower durchgeführt hätten, sind nicht wahr“, hieß es in der Erklärung. Zudem wurde argumentiert, dass die Huthi-Rebellen zwar behaupteten, die Palästinenser in Gaza zu vertreten, jedoch das Leben unschuldiger Menschen gefährdeten.
Das US-Verteidigungsministerium (Pentagon) hatte zuvor mitgeteilt, dass der Flugzeugträger USS Dwight D. Eisenhower sein Einsatzgebiet verlassen habe und sich auf dem Rückweg in die USA befinde.
Das Pentagon hatte am 6. Dezember erklärt, dass Gespräche über die Bildung einer internationalen „Maritime Task Force“ als Reaktion auf die Angriffe der Huthi-Kräfte im Jemen auf Handelsschiffe im Roten Meer geführt würden, und am 18. Dezember die Gründung einer multinationalen Mission namens „Operation Prosperity Guardian“ bekannt gegeben.
Nachrichtenquelle: AA
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