Huthi-Rebellen: Wir werden die Schifffahrt im Roten Meer weiterhin blockieren
Die vom Iran unterstützten Huthi im Jemen haben erklärt, dass sie ihre militärischen Operationen gegen Israel fortsetzen und die Durchfahrt israelischer Schiffe durch das Rote Meer weiterhin blockieren werden.
Laut der von den Huthi kontrollierten Nachrichtenagentur SABA gab die sogenannte Regierung der Huthi nach einem Angriff auf ihre Ziele in den Morgenstunden eine Erklärung ab.
BOTSCHAFT AN DIE USA UND GROSSBRITANNIEN
In der Erklärung hieß es: „Die Angriffe der USA und Großbritanniens zur Unterstützung Israels werden uns nicht davon abhalten, unsere militärischen Operationen gegen Israel fortzusetzen und israelische Schiffe, die auf dem Weg zu den Häfen im besetzten Palästina sind, zu blockieren.“
Es wurde betont, dass die von den USA und Großbritannien durchgeführten Angriffe keinesfalls „ungestraft“ bleiben würden. Zudem wurde argumentiert, dass diese Angriffe die Wirksamkeit der „militärischen Operationen des Jemen gegen Israel und der Blockade der Schifffahrt“ unter Beweis stellten.
US-amerikanische und britische Kampfflugzeuge hatten in der vergangenen Nacht Luftangriffe auf verschiedene Ziele in den jemenitischen Städten Sanaa, Hodeida und Taiz durchgeführt.
Am heutigen Morgen wurde zudem berichtet, dass die USA erneut Ziele der Huthi im Jemen angegriffen hätten. Dieser neue Angriff, der eine Radaranlage zum Ziel hatte, sei kleineren Umfangs gewesen und von den USA einseitig durchgeführt worden.
DIE EREIGNISSE IM ROTEN MEER
Nach den jüngsten Aktionen der Huthi im Jemen gegen Handelsschiffe als Reaktion auf Israels Angriffe auf den Gazastreifen hatten zahlreiche Reedereien beschlossen, ihre Fahrten durch das Rote Meer einzustellen.
Das Pentagon hatte am 6. Dezember 2023 mitgeteilt, dass Gespräche über die Bildung einer internationalen „Maritime Task Force“ als Reaktion auf die Angriffe der Huthi-Kräfte auf Handelsschiffe im Roten Meer geführt würden, und am 18. Dezember 2023 die Gründung einer multinationalen Mission namens „Operation Prosperity Guardian“ bekannt gegeben.
Die Angriffe der Huthi gefährden die Durchfahrt durch den Suezkanal, der das Mittelmeer mit dem Roten Meer verbindet und die kürzeste Route zwischen Europa und Asien darstellt, über die etwa 12 Prozent des Welthandels abgewickelt werden. Die Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer und die daraufhin von den Unternehmen getroffenen Entscheidungen haben die Sorge vor einer neuen „Lieferkettenkrise“ in der Weltwirtschaft verstärkt.
Nachrichtenquelle: AA
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