Die Bedingung des irakischen Premierministerkandidaten al-Maliki für einen Rückzug
Der ehemalige irakische Premierminister Nuri Kamil al-Maliki, der vom Koordinierungsrahmen für das Amt des Premierministers nominiert wurde, erklärte, dass er seine Kandidatur nur auf Wunsch des "Koordinierungsrahmens", der ihn aufgestellt hat, zurückziehen werde.
Der ehemalige irakische Premierminister Nuri Kamil al-Maliki, der vom Koordinierungsrahmen für das Amt des Premierministers nominiert wurde – eine Entscheidung, die auf scharfe Kritik von US-Präsident Donald Trump stieß und zu Spannungen in den Beziehungen zwischen den USA und dem Irak führte –, hat sich zu seiner Kandidatur geäußert. In einem Fernsehinterview betonte al-Maliki, dass er seine Kandidatur nur auf Wunsch der Mehrheit des Koordinierungsrahmens, der ihn nominiert habe, aufgeben werde, und unterstrich, dass er nicht auf äußeren Druck hin handeln werde.
"Falsch informiert"
In Bezug auf die Beiträge von US-Präsident Trump, der sich gegen seine Ernennung zum Premierminister ausgesprochen hatte, behauptete al-Maliki, Trump sei falsch informiert worden. Ohne den Namen des US-Präsidenten direkt zu nennen, behauptete al-Maliki, dieser sei von drei verschiedenen Ländern und einigen lokalen Gruppen gegen ihn aufgehetzt worden. "Ich habe gehört, dass dieser Beitrag in Bagdad verfasst wurde, aber ich konnte das noch nicht bestätigen", sagte er.
Sanktionsgerüchte als "Propaganda" bezeichnet
Al-Maliki ging auch auf die Behauptungen ein, wonach die USA wirtschaftliche Sanktionen gegen den Irak verhängen würden, sollte er an seiner Kandidatur festhalten. Er wies diese Behauptungen als unwahr zurück und erklärte, dass solche Nachrichten eine gezielt verbreitete "Propaganda" seien, um ihn zum Rückzug von seiner Kandidatur zu zwingen.
Trumps Erklärung hatte Krise ausgelöst
US-Präsident Donald Trump hatte vor kurzem auf die Entscheidung des Koordinierungsrahmens reagiert, al-Maliki als Premierminister zu nominieren. Trump forderte, dass die Wahl Malikis verhindert werden müsse, und drohte andernfalls mit der Einstellung der Hilfszahlungen an den Irak. Diese Erklärung hatte zu einer politischen Krise zwischen Washington und der Regierung in Bagdad geführt.
Al-Maliki hatte nach Trumps Drohungen erklärt, dass er nicht von seiner Kandidatur ablassen werde: "Das Recht unseres Volkes, sein eigenes politisches System und seine Führung durch verfassungsmäßige Institutionen zu wählen, ist für uns ein unerschütterliches Prinzip. Wir vertrauen auf diesen Willen und werden niemals einen Rückzieher machen", sagte er.
Nachrichtenquelle: 12punto
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