Iran bereitet sich in Rom auf Atomgespräche mit Europa vor
Der Iran nimmt in Rom Verhandlungen über sein Atomprogramm mit Großbritannien, Frankreich und Deutschland auf. Diese Gespräche zielen darauf ab, die Beziehungen zum Westen vor einem wichtigen Treffen mit den USA am Wochenende zu entspannen. Europa plant hingegen, bei ausbleibender Einigung die Sanktionen wieder in Kraft zu setzen.
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi kündigte an, dass sie am Freitag in Rom an Atomverhandlungen mit Großbritannien, Frankreich und Deutschland teilnehmen werden. Diese Gespräche finden vor der vierten Runde der Atomverhandlungen zwischen dem Iran und den USA statt, die am Wochenende in Italien abgehalten werden.
Araghchi erklärte gegenüber staatlichen Medien: „Diese drei europäischen Länder haben aufgrund ihrer falschen Politik ihren Einfluss auf die Atomgespräche verloren. Dennoch sind wir bereit, uns in Rom mit ihnen zu treffen.“
Im Jahr 2018 zog der damalige US-Präsident Donald Trump sein Land aus dem Atomabkommen zurück und drohte mit Angriffen, sollte der Iran keinem neuen Abkommen zustimmen. Nach diesem Rückzug hat der Iran die Beschränkungen seines Atomprogramms weitgehend überschritten. Während europäische Länder besorgt über die Möglichkeit sind, dass der Iran Atomwaffen entwickelt, verteidigt Teheran sein Programm als rein friedlich und auf die Energieerzeugung ausgerichtet.
IRAN: „DROHEN SIE NICHT“
Der französische Außenminister Jean-Noel Barrot sagte am Dienstag: „Sollten die Verhandlungen zu keinem Ergebnis führen, wird Paris nicht zögern, internationale Sanktionen wieder in Kraft zu setzen.“ Der UN-Vertreter des Iran antwortete auf diese Äußerungen mit den Worten: „Wenn Frankreich und seine Partner wirklich eine diplomatische Lösung wollen, müssen sie aufhören, uns zu drohen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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