Iran prüft neuen Friedensvorschlag der USA: Araktschi äußert sich zu „Abkommen“
Während die diplomatischen Kontakte zwischen dem Iran und den USA an Fahrt gewinnen, prüft die Regierung in Teheran den von Washington vorgelegten 14-Punkte-Vorschlag. Der iranische Außenminister Abbas Araktschi sandte eine klare Botschaft zum Prozess: „Wir werden nur ein faires und umfassendes Abkommen akzeptieren.“ Es wird behauptet, dass die Parteien sich so nahe stehen wie seit Beginn des Krieges nicht mehr.
Die diplomatischen Kontakte zwischen dem Iran und den USA haben sich wieder intensiviert. Die Regierung in Teheran hat mit der Arbeit an einem einseitigen Konsenspapier begonnen, das Washington vorgelegt hat, um den Krieg zu beenden und den Boden für umfassendere Atomverhandlungen zu bereiten. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums gab bekannt, dass der von den USA übermittelte 14-Punkte-Vorschlag geprüft werde.
In der US-Presse wurde berichtet, dass die Parteien einer Einigung näher stünden als je zuvor. In einem Bericht von Axios, der sich auf zwei namentlich nicht genannte US-Beamte und zwei weitere Quellen stützt, wurde mitgeteilt, dass die Regierung in Washington innerhalb der nächsten 48 Stunden eine Rückmeldung des Iran zu kritischen Punkten erwarte. Dem Bericht zufolge sei zwar noch keine endgültige Einigung erzielt worden, der Prozess habe jedoch den weitesten Punkt seit Beginn des Krieges erreicht.
ARAKTSCHI GAB EBENFALLS EINE STELLUNGNAHME AB
Der iranische Außenminister Abbas Araktschi äußerte sich im Rahmen seiner offiziellen Kontakte in Peking nach einem Treffen mit Wang Yi. Araktschi dankte China für seine kritische Haltung gegenüber den USA und Israel und bezeichnete die Pekinger Regierung als „engen Freund des Iran“. Er erklärte, dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern unter den gegenwärtigen Bedingungen noch weiter vertieft werde.
„WIR WERDEN NUR EIN FAIRES UND UMFASSENDES ABKOMMEN AKZEPTIEREN“
In seiner Bewertung der Angriffe auf den Iran und des diplomatischen Prozesses mit den USA sagte Araktschi: „Der gegen uns begonnene Krieg ist ein offener Akt der Aggression und ein klarer Verstoß gegen das Völkerrecht. Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, um unsere legitimen Rechte und Interessen in den Verhandlungen zu schützen. Wir werden nur ein faires und umfassendes Abkommen akzeptieren.“
Nachrichtenquelle: İHA
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