Iran reagiert auf EU-Sanktionen
Der Iran hat auf die Entscheidung der Europäischen Union (EU) reagiert, Sanktionen gegen sechs iranische Beamte und drei Organisationen zu verhängen. Der Vorwurf lautet, der Iran habe Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) beliefert sowie Raketen und Drohnen an die Huthi-Rebellen im Jemen und die Hisbollah im Libanon geliefert.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Nasser Kanaani, erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme, dass er die neuen Sanktionen der EU gegen sechs Beamte, darunter den iranischen Verteidigungsminister Mohammad Reza Ashtiani, sowie drei Organisationen aufs Schärfste verurteile.
Kanaani betonte, dass die EU sich erneut auf iranische Beamte konzentriere, anstatt sich auf die Kriegsverbrechen Israels im Gazastreifen zu fokussieren. Er erklärte: "Die Europäische Union hat erneut auf das veraltete und ineffektive Instrument der Sanktionen gegen den Iran zurückgegriffen und die Zufriedenheit des zionistischen Regimes und der USA über die Interessen der Europäischen Union und ihrer Völker gestellt."
Kanaani bezeichnete die Vorwürfe der EU als "absurde, unbegründete Vorwände und Anschuldigungen" und kündigte an, dass Teheran sich das Recht vorbehalte, auf die Sanktionen zu reagieren.
Die EU hatte zuvor angekündigt, neue Sanktionen gegen Personen und Organisationen zu verhängen, die für den Transfer von Drohnen aus dem Iran nach Russland sowie für die Bereitstellung von Raketen oder Drohnen an bewaffnete Gruppen im Nahen Osten und in der Region des Roten Meeres verantwortlich gemacht werden.
In einer Erklärung des EU-Rates wurde mitgeteilt, dass sich unter den sanktionierten Personen auch der iranische Verteidigungsminister Mohammad Reza Ashtiani befinde.
Nachrichtenquelle: AA
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