Iran weist Raketenangriffe entschieden zurück
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, wies die Vorwürfe von Angriffen auf die Türkei und Aserbaidschan zurück und argumentierte, dass die Spannungen in der Region durch Einmischungen von außen geschürt würden. Baghaei erklärte, dass Missverständnisse durch diplomatische Kontakte ausgeräumt worden seien.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, hat in Erklärungen gegenüber dem iranischen Staatsfernsehen die in den letzten Tagen aufgekommenen Vorwürfe von Angriffen auf die Türkei und Aserbaidschan entschieden zurückgewiesen.
Baghaei erklärte, dass die Regierung in Teheran weder Raketen- noch Drohnenangriffe auf türkisches Staatsgebiet oder auf die zu Aserbaidschan gehörende Autonome Republik Nachitschewan durchgeführt habe, und betonte: „Die diesbezüglichen Behauptungen entsprechen nicht der Wahrheit.“ Er fügte hinzu, dass die bestehenden Spannungen und Missverständnisse dank diplomatischer Kontakte auf Führungsebene weitgehend ausgeräumt seien.
„DIES IST EINE WIEDERKEHRENDE STRATEGIE“
Baghaei, der behauptete, dass hinter den zunehmenden Spannungen in der Region externe Akteure stünden, nahm die USA und Israel ins Visier. Der Sprecher behauptete, dass diese beiden Länder „systematisch Operationen durchführen, um in der Region Unruhe zu stiften“, und argumentierte, dass dies keine Verschwörungstheorie, sondern eine wiederkehrende Strategie sei.
WARNUNG AN NACHBARLÄNDER
Baghaei richtete auch einen Appell an die Nachbarländer und erklärte: „Kein Land sollte zulassen, dass sein Territorium für Angriffe auf den Iran genutzt wird.“ Er betonte, dass solche Entwicklungen die regionale Stabilität direkt bedrohten.
Baghaei ging zudem indirekt auf die Diskussionen über ballistische Raketen ein, die in den letzten Tagen angeblich aus dem Iran abgefeuert wurden und in Richtung Adana in der Türkei unterwegs gewesen sein sollen, sowie auf Kamikaze-Drohnen, die angeblich den Flughafen in Nachitschewan ins Visier genommen hätten. Er warnte davor, dass solche „täuschenden Aktionen“ das Risiko einer Ausweitung des Krieges erhöhten.
KRITIK AN DER ISRAELISCHEN REGIERUNG
Baghaei kritisierte auch die israelische Regierung scharf und behauptete, dass Tel Aviv nicht nach Frieden und Stabilität in der Region strebe, sondern im Gegenteil von Konflikten profitiere. Der iranische Beamte, der argumentierte, dass die Spannungen in der Region eher durch „persönliche und gruppenbezogene Interessen“ als durch strategische Notwendigkeiten geprägt seien, sagte, sein Land unterstütze hingegen die „regelbasierte internationale Ordnung“.
Nachrichtenquelle: 12punto
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