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Israel droht Hisbollah: 'Libanon wird den Preis zahlen'

Der israelische Außenminister Yisrael Katz erklärte, dass der gesamte Libanon den Preis dafür zahlen werde, sollte die Hisbollah bei den Konflikten an der israelischen Grenze nicht einlenken.

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Israel droht Hisbollah: 'Libanon wird den Preis zahlen'

Vom israelischen Außenministerium wurde nach dem Treffen zwischen Katz und seinem britischen Amtskollegen David Cameron, der sich zu einem offiziellen Besuch in Israel aufhält, eine schriftliche Erklärung veröffentlicht.

"DER LIBANON WIRD DEN PREIS ZAHLEN"

In der Erklärung wurden die Worte des israelischen Außenministers zitiert: "Wir werden nicht davor zurückschrecken, gegen den Iran und seine verlängerten Arme in der Region vorzugehen. Wenn die Hisbollah nicht einlenkt, wird der gesamte Libanon den Preis dafür zahlen." Katz bekräftigte, dass Israel "entschlossen sei, die Hamas zu vernichten und alle israelischen Geiseln zurückzuholen".

Katz forderte den britischen Außenminister Cameron auf, vor seinem Besuch in Katar seinen Einfluss für die Freilassung der israelischen Geiseln geltend zu machen, und bat seinen Amtskollegen, Druck auf Katar auszuüben, damit sich das Land in dieser Angelegenheit stärker einsetzt.

Es wurde zudem vermerkt, dass Katz und Cameron auch mit den Familien der israelischen Geiseln aus dem Gazastreifen zusammengetroffen sind.

BEMÜHUNGEN UM EINEN WAFFENSTILLSTAND

In einer Erklärung des israelischen Premierministeramtes wurde mitgeteilt, dass Premierminister Benjamin Netanjahu mit Cameron in dessen Büro in Westjerusalem zusammengetroffen sei.

In einer Erklärung des britischen Außenministeriums hieß es zuvor, dass sich Cameron bei seinen Gesprächen mit hochrangigen Führungspersönlichkeiten in der Region in dieser Woche auf die Lieferung von mehr humanitärer Hilfe für den Gazastreifen, die Freilassung der Geiseln sowie das Erreichen eines nachhaltigen und dauerhaften Waffenstillstands konzentrieren werde.

In der Erklärung wurde zudem festgelegt, dass Cameron bei seinen Treffen mit Premierminister Benjamin Netanjahu und Außenminister Yisrael Katz in Israel dazu aufrufen werde, die humanitäre Hilfe für den Gazastreifen schnell und deutlich zu erhöhen, und dass er die Besorgnis seines Landes über die hohe Zahl ziviler Opfer zum Ausdruck bringen werde.


Nachrichtenquelle: AA

Gaza Hisbollah Israel Libanon