Israel greift russisches Waffenlager an: Wie wird Russland reagieren?
Die israelische Luftwaffe hat ein Waffenlager in der Nähe des Luftwaffenstützpunkts Hmeimim angegriffen, der als wichtigste russische Militäreinrichtung in Syrien gilt.
Die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) haben in der vergangenen Nacht (3. Oktober) ein russisches Waffenlager in Japleh nahe der syrischen Hafenstadt Latakia durch einen Luftangriff zerstört.
Nach Beginn ihrer Angriffe im Gazastreifen nehmen die israelischen Streitkräfte nun auch Ziele im Libanon und in Syrien ins Visier.
In einer Erklärung der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte hieß es, dass bei dem Angriff in der Nähe des Luftwaffenstützpunkts Hmeimim, der größten russischen Militäreinrichtung im Land, unter Einsatz von Drohnen (UAV) und Kampfflugzeugen das Waffenlager schwer beschädigt wurde und es zu heftigen Explosionen kam.
Der Erklärung zufolge reagierten die syrischen Luftabwehrsysteme sowie die in der Nähe stationierten russischen Militärkräfte innerhalb von etwa 50 Minuten auf den Angriff.
Es wurde bekannt, dass bei dem Vorfall niemand getötet oder verletzt wurde.
Russland hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert. Es ist jedoch bekannt, dass die Russen die Hisbollah und die Hamas im Kampf gegen Israel unterstützen.
Die Nachrichtenagentur Reuters, die über den Angriff berichtete, schrieb, dass eine verstärkte Unterstützung Russlands für die gegen Israel kämpfenden Gruppen möglich sei.

WARUM WURDE DAS RUSSISCHE LAGER ZIEL DES ANGRIFFS?
In einer Erklärung Israels wurde behauptet, dass das Waffenlager dazu genutzt wurde, die Hisbollah mit militärischer Ausrüstung zu versorgen.
Dem Vernehmen nach nutzten Russland und Syrien die Einrichtung, um Munition und neue Waffen aus anderen Ländern in den Libanon zu liefern.
Die IDF teilte in ihrer Ankündigung mit, dass sie 'alle Waffenlieferungen an den Iran und die Hisbollah im Libanon, die üblicherweise über Syrien abgewickelt werden, unterbinden werde'.
Nachrichtenquelle: İHA
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