Israel setzt 'Hölle'-Plan in Gang: Strom im Gazastreifen abgeschaltet
Die israelische Regierung hat beschlossen, die Stromversorgung des Gazastreifens einzustellen. Der israelische Energieminister Eli Cohen erklärte, das Ziel dieser Entscheidung sei es, die Freilassung der von der Hamas festgehaltenen Geiseln zu erzwingen. Cohen betonte, dass sie 'alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel nutzen werden, um die Rückkehr aller Geiseln zu erreichen'. Berichten zufolge, die in der vergangenen Woche in der Presse erschienen waren, hatte Israel eine Operation namens 'Hölle' vorbereitet, um die Bewohner Gazas zur Flucht aus der Region zu zwingen. Es wurde behauptet, dass der 'Hölle'-Plan mit 'Strom- und Wasserabschaltungen' beginnen würde.
12punto AUSLANDSREDAKTION
Auf Anweisung an die Israel Electric Corporation (IEC) wurde der Stromverkauf an die Kraftwerke in Gaza mit sofortiger Wirkung gestoppt. Die Abschaltungen erfolgten nach Berichten über einen angeblichen 'Hölle'-Plan, die nach dem Ende der ersten 42-tägigen Phase des Waffenstillstandsabkommens an die Presse gelangt waren. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu warnte, dass 'weitere Schritte' unternommen würden, sollte die Hamas die Geiseln nicht freilassen.
Die israelische Presse behauptete, die Regierung habe einen militärischen Operationsplan für den Gazastreifen namens 'Hölle' vorbereitet. Es war vorgesehen, den Plan innerhalb einer Woche umzusetzen und einen intensiven Angriff zu starten. Im Rahmen der Operation sollen Schritte wie Stromabschaltungen, gezielte Tötungen und die erzwungene Massenflucht unternommen werden.

'ZUERST WIRD DER STROM ABGESCHALTET'
Der israelische öffentlich-rechtliche Rundfunk KAN berichtete über die Details des Plans. In der ersten Phase soll das Stromnetz in Gaza vollständig außer Betrieb gesetzt werden. Es sollen gezielte Operationen gegen Hamas-Führer durchgeführt werden. Zudem wurde die erzwungene Flucht der Bewohner im Norden des Gazastreifens als Teil des Plans genannt.
Palästina-freundliche Aktivisten warnten, dass sich die humanitäre Krise in Gaza bei einer Umsetzung des 'Hölle'-Plans weiter verschärfen werde. Die internationale Gemeinschaft äußerte ihre Reaktion auf die mögliche Operation Israels und verstärkte ihre Forderungen nach einer friedlichen Lösung in der Region.
Die Zeitung Israel Hayom schrieb, die Operation sei vorbereitet worden, um die Hamas zur Annahme des Waffenstillstandsvorschlags der USA zu zwingen. Dem Plan zufolge wurde auch erklärt, dass Israel die Wasserressourcen der Region kappen und strategische Ziele zerstören werde. Quellen bezeichneten diese Operation als eine 'beispiellose Eskalation' im Vergleich zu den letzten Wochen.
Israel hatte sich bereit erklärt, während des Ramadan einen vorübergehenden Waffenstillstand auszurufen, nachdem die erste Phase des Waffenstillstands in Gaza beendet war. Netanjahu behauptete jedoch, die Hamas habe den Waffenstillstandsvorschlag abgelehnt, und ordnete an, die Lieferung humanitärer Hilfe nach Gaza ab Sonntag einzustellen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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