Israelische Angriffe im Gazastreifen am 360. Tag: Zahl der Todesopfer auf 41.615 gestiegen
Bei den Angriffen der israelischen Armee auf den Gazastreifen sind in den letzten 24 Stunden 20 weitere Palästinenser ums Leben gekommen. Die Zahl der bei den Angriffen getöteten Journalisten ist auf 174 gestiegen. Das Gesundheitsministerium in Gaza teilte mit, dass die Rettungskräfte die Leichen unter den Trümmern nicht bergen können.
Die Zahl der Menschen, die bei den Angriffen der israelischen Armee auf den Gazastreifen seit dem 7. Oktober 2023 ihr Leben verloren haben, hat 41.615 erreicht. Das Gesundheitsministerium in Gaza veröffentlichte aktuelle Daten zu den seit 360 Tagen andauernden Angriffen Israels.
Bei den Angriffen der letzten 24 Stunden kamen 20 Palästinenser ums Leben, 108 Menschen wurden verletzt. Es wurde gemeldet, dass die Gesamtzahl der Todesopfer seit dem 7. Oktober 41.615 und die Zahl der Verletzten 96.359 beträgt. Zudem wurde erklärt, dass sich unter den Trümmern und an den Straßenrändern Leichen befinden, die Rettungskräfte diese jedoch aufgrund der Eingriffe der israelischen Streitkräfte nicht erreichen können.
EIN WEITERER JOURNALIST GETÖTET
Das Medienbüro der Regierung in Gaza teilte Informationen über die Journalisten mit, die seit dem 7. Oktober bei den Angriffen der israelischen Armee getötet wurden. Zuletzt wurde der Tod der Journalistin Wafa Ali al-Adeini gemeldet, die für mehrere englischsprachige Medien tätig war. Damit stieg die Zahl der seit dem 7. Oktober in Gaza getöteten Journalisten auf 174.
In Erklärungen, in denen die Tötung von Journalisten verurteilt wurde, wurde betont, dass die israelische Führung für diese Taten verantwortlich sei. Zudem wurde an die internationale Gemeinschaft und medienbezogene Organisationen appelliert, "abschreckende Sanktionen gegen Israel zu verhängen, damit es aufhört, palästinensische Journalisten zu töten".
RAZZIEN IM WESTJORDANLAND DAUERN AN
Die israelische Armee setzt ihre Razzien in Städten wie Nablus, Tulkarm und Qalqilya im Norden des besetzten Westjordanlandes fort. Bei den Razzien im Flüchtlingslager Askar in Nablus kam es zu Zusammenstößen zwischen israelischen Soldaten und Palästinensern. Während der Razzien wurden scharfe Munition und Tränengas eingesetzt, woraufhin palästinensische Jugendliche mit Steinwürfen reagierten.
Infolge der Razzien wurden 2 Palästinenser festgenommen. Auch in verschiedenen Vierteln von Qalqilya wurden Geschäfte und Häuser durchsucht. Bei Razzien in Ramallah sowie in Silwad und Umgebung wurden zahlreiche Palästinenser festgenommen. In der Stadt Tuqu in der Nähe von Bethlehem wurden mindestens 10 Palästinenser in Gewahrsam genommen. Die israelische Armee führte ähnliche Operationen auch in den Städten Salfit, Dschenin und Hebron durch.
Nachrichtenquelle: AA
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