Israelische Armee: Wir haben Hisbollah-Kommandeur Nassar getötet
Die israelische Armee behauptet, bei einem Angriff auf die libanesische Hauptstadt Beirut am 28. September den Kommandeur des Mittelstreckenraketensystems der Hisbollah, Eid Hassan Nassar, getötet zu haben.
In einer schriftlichen Erklärung der israelischen Armee wurde mitgeteilt, dass der bei dem Luftangriff auf Beirut am Samstag ins Visier genommene Kommandeur des Mittelstreckenraketensystems der Hisbollah, Nassar, ums Leben gekommen sei.
In der Erklärung hieß es: „Nassar war ein bedeutender Experte im Bereich der Raketentechnik, da er zuvor als Kommandeur der Boden-Boden-Raketeneinheit und als stellvertretender Kommandeur der Badr-Einheit tätig war.“
Seitens der Hisbollah gab es bisher keine Stellungnahme zu dieser Behauptung Israels.
Die Hisbollah hatte am 24. September den Tod von Ibrahim Muhammad Qubaisi bestätigt, der nach Angaben der israelischen Armee bei einem Angriff auf das Viertel Dahiye in der libanesischen Hauptstadt Beirut ins Visier genommen worden war.- Bei den eskalierenden Angriffen Israels auf den Libanon sind 1208 Menschen gestorben. Die israelische Armee, die sich seit dem 8. Oktober 2023 in kontrollierten Gefechten mit der Hisbollah befindet, führte am 23. September Hunderte Luftangriffe auf die südlichen Städte des Libanon sowie auf die Regionen Bekaa und Baalbek durch.
Nach Angaben der libanesischen Behörden sind seit dem 17. September, als die von der Hisbollah genutzten Kommunikationsgeräte zur Explosion gebracht wurden, insgesamt 1208 Menschen ums Leben gekommen, darunter 104 Kinder und 194 Frauen. Der Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah wurde bei den Luftangriffen der israelischen Armee auf Beirut am 27. September getötet.
Die Hisbollah reagiert ihrerseits mit Raketenbeschuss auf Israel. Bei diesen Angriffen, die meist auf Militärstützpunkte abzielten, wurden auf israelischer Seite keine größeren Schäden gemeldet. Aufgrund der israelischen Bombardierungen sind Hunderttausende Menschen innerhalb des Landes vertrieben worden. Während die Fluchtwelle aus den südlichen Landesteilen in Richtung der Hauptstadt Beirut und in den Norden anhält, wird berichtet, dass Zehntausende Menschen nach Syrien geflohen sind.
Nachrichtenquelle: AA
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