Kartellkriege in Mexiko: 16 Tote
Die Kartellkriege in Mexiko dauern an. Die Spannungen in einer Welle der Kriminalität, die landesweit Menschen betrifft und bereits Hunderte das Leben gekostet hat, nehmen weiter zu. Zwischen zwei Kartellen kam es zu einem bewaffneten Zusammenstoß. 16 Menschen, darunter zwei Polizisten, kamen dabei ums Leben.
In Mexiko reißen die Gewaltvorfälle durch Drogenkartelle und kriminelle Organisationen nicht ab. Zuletzt starben bei einem Zusammenstoß zwischen zwei kriminellen Gruppen im südlichen Bundesstaat Guerrero mindestens 16 Menschen, darunter zwei Polizisten.
Nach Angaben der Polizei brach der Konflikt gegen 05:00 Uhr morgens in der Stadt Tecpan de Galeana aus, als zwei Kartelle versuchten, die Kontrolle über ein Gebiet zu erlangen. Die örtliche Polizei geriet zwischen die Fronten. Zwei Polizisten wurden getötet, vier weitere verletzt. Das mexikanische Verteidigungsministerium gab zudem bekannt, dass bei dem Gefecht 14 Bandenmitglieder ums Leben kamen. Nach dem Vorfall wurden 11 Personen festgenommen. Es wurde zudem mitgeteilt, dass die Nationalgarde in den Konflikt eingriff und dabei drei Soldaten verletzt wurden.
Im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa waren am Mittwoch bei einem Zusammenstoß zwischen einem Kartell und der Armee 19 Kartellmitglieder getötet worden. Am Donnerstag explodierte zudem in der Stadt Acambaro eine Autobombe vor einem Büro der Lokalverwaltung, wobei drei Polizisten starben.
Nachrichtenquelle: 12punto
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