Klare Botschaft aus dem Iran an Trump: Wir vertrauen den USA nicht
Der Vorsitzende des Ausschusses für nationale Sicherheit des iranischen Parlaments, Ebrahim Azizi, erklärte, dass der Weg für Verhandlungen zwischen den beiden Ländern geebnet werden könnte, sofern die USA eine vertrauenswürdige Haltung einnehmen.
Ebrahim Azizi, einer der hochrangigen Politiker des Iran, wies auf das anhaltende gegenseitige Misstrauen zwischen den beiden Ländern hin und erklärte, dass die von den USA erwartete Aufrichtigkeit bisher nicht zu erkennen sei. In einem Interview mit CNN bewertete Azizi die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, wonach eine Einigung erzielt werden könne, und teilte mit, dass die bestehenden Hindernisse weiterhin fortbestehen.
Azizi wies darauf hin, dass die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte und nukleare Fragen seit Jahren zu den Themen gehören, die die Beziehungen überschatten. Azizi betonte, dass ein Fortschritt ohne eine Änderung der Haltung der USA in diesen Punkten schwierig sei, und sagte: „Wenn wir sicher sein können, dass sie zu Verhandlungen bereit sind und die Regeln für Verhandlungen einhalten werden, wird der Iran kein Problem damit haben, die Verhandlungen voranzutreiben, da der Iran eine Logik der Verhandlung und des Dialogs verfolgt.“
Andererseits betonte Azizi, dass sie an der Aufrichtigkeit der US-Regierung in dem Prozess zweifeln, der darauf abzielt, einen vorübergehenden Waffenstillstand in eine endgültige Einigung umzuwandeln. Er unterstrich, dass auch Trumps frühere Ansätze vom Iran nicht als „ehrlich“ empfunden wurden, und sagte: „Dennoch haben wir wiederholt erklärt, dass wir Verhandlungen als eine Fortsetzung des Schlachtfeldes betrachten. Wir sehen Verhandlungen als einen Teil des Krieges.“
In Bezug auf die bestehenden Unsicherheiten betonte Azizi, dass sie auf US-Seite keinen echten Willen zu einer Einigung sähen. Der iranische Beamte wies darauf hin, dass es auch bei der Freigabe eingefrorener Gelder keinen praktischen Schritt aus Washington gegeben habe, und informierte darüber, dass nukleare Themen bei den derzeitigen Kontakten nicht auf der Tagesordnung stünden.
Auf die Frage nach der Möglichkeit eines dauerhaften Friedensabkommens zwischen den beiden Ländern antwortete Azizi: „Wenn dieses Verhalten anhält, nein. Wir haben absolut kein Vertrauen in sie.“ Damit unterstrich er, dass der Prozess vollständig von den Handlungen der US-Regierung abhänge.
Nachrichtenquelle: 12punto
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