Klare Botschaft aus Japan an Trump: 'Wir werden keine Zugeständnisse machen'
Japan hat erklärt, dass es sich dem Druck der USA in Bezug auf Zölle nicht beugen werde. Premierminister Shigeru Ishiba sagte: „Wir haben nicht die Absicht, ein Zugeständnis nach dem anderen zu machen!“
Japan hat eine Erklärung zur Importzollpolitik der Regierung von US-Präsident Donald Trump abgegeben.
Premierminister Shigeru Ishiba betonte in einer Stellungnahme während einer Parlamentssitzung, dass man keine Zugeständnisse machen werde, nur um Handelsverhandlungen zu beschleunigen.
Premierminister Ishiba erklärte, dass Japan nicht plane, Vergeltungszölle als Reaktion auf die Entscheidung der USA einzuführen, die Zölle auf Produkte wie Automobile, Stahl und Aluminium zu erhöhen.
'VERGELTUNG ZÖLLE TREIBEN INFLATION AN'
Ishiba wies darauf hin, dass die Erhebung hoher Steuern auf aus den USA importierte Produkte die Inflationsrate in Japan negativ beeinflussen könnte, und sagte: „Angesichts steigender Energie- und Lebensmittelpreise glaube ich nicht, dass Vergeltungszölle unseren nationalen Interessen dienen.“ Dennoch betonte Ishiba, dass Japan seine wirtschaftlichen Interessen in den Verhandlungen in den Vordergrund stellen werde und man bei den Gesprächen mit den USA keine aufeinanderfolgenden Zugeständnisse machen werde.
Der für die Verhandlungen zuständige Regierungsbeamte Ryosei Akazawa äußerte, dass er sich dafür einsetzen werde, die Verhandlungen so zu führen, dass sie den Interessen Japans am besten entsprechen.
Akazawa merkte an, dass geldpolitische Themen nicht in die Verhandlungen einbezogen würden und diese Punkte zwischen den Finanzministern beider Länder erörtert werden sollten.
'TRUMPS ENTSCHEIDUNG POSITIV, ABER UNZUREICHEND'
Der japanische Kabinettschef Yoshimasa Hayashi bewertete die Entscheidung der USA, die Zölle für Länder, die keine Vergeltungsmaßnahmen ergreifen, für 90 Tage auszusetzen, als „positive Entwicklung“. Er betonte jedoch, dass Washington auch die anderen Zölle auf Stahl, Aluminium und Autoteile überprüfen müsse.
Premierminister Ishiba erklärte, dass man alle notwendigen Schritte unternehmen werde, um die möglichen Auswirkungen der US-Zölle auf die exportorientierte Wirtschaft Japans zu verringern.
Ishiba teilte mit, dass Gespräche auf Ministerebene zur Behandlung der Zollfragen aufgenommen würden und die diplomatischen Kontakte mit den USA in dieser Angelegenheit intensiviert worden seien.
Die Regierung von Donald Trump hatte am 2. April angekündigt, dass gegenüber anderen Ländern gegenseitige Zölle erhoben würden und die Zölle für die Volksrepublik China auf bis zu 125 Prozent angehoben würden. Für andere Länder wurde die Erhebung der geplanten zusätzlichen Steuern für einen Zeitraum von 90 Tagen ausgesetzt.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Ümit Özdağ kommentiert neue Parteigründung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger
Enver-Altaylı-Vorwurf in der Akte Yazıcıoğlu
Warnung vor dem Risiko von Haarausfall bei GLP-1-Medikamenten
Die Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters, die die CHP gewonnen hatte, wird ab der dritten Runde wiederholt