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Klimakrise trifft Skigebiete

Aufgrund der Klimakrise ist die Schneelage in europäischen Skigebieten stark gefährdet. Die Skigebiete Morzine und Les Gets in den französischen Alpen haben beschlossen, die diesjährige Skisaison um eine Woche zu verschieben. Experten weisen darauf hin, dass die globale Erwärmung zu einem Rückgang der Schneehöhen führt.

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Klimakrise trifft Skigebiete

Die größte Sorge für Betreiber von Skigebieten und Wintersportler ist der Klimawandel. Experten haben erklärt, dass es aufgrund der globalen Erwärmung insbesondere in Europa zu einem Rückgang der Schneedecke gekommen ist.

WEIHNACHTSURLAUBER ENTÄUSCHT

Die Skigebiete Morzine und Les Gets in den französischen Alpen haben beschlossen, die Saisoneröffnung um eine Woche zu verschieben. Dies hat bei denjenigen, die ihre Weihnachtsferien mit einem Skiurlaub verbringen wollten, für Enttäuschung gesorgt.

Wie der Guardian berichtet, wiesen Experten darauf hin, dass bei einem Anstieg der globalen Temperatur um 4 Grad das Risiko eines Rückgangs der Schneedecke in 98 Prozent der Urlaubsorte sehr hoch sei. Eine Studie ergab, dass die Schneedecke in den Alpen in den letzten 600 Jahren einen „beispiellosen“ Rückgang verzeichnete und die Dauer der Schneebedeckung um 36 Tage abgenommen hat.

AUFRUF ZUM HANDELN VOM VERBAND

In diesem Jahr veröffentlichten 500 professionelle Wintersportler einen Brief, in dem sie den Internationalen Skiverband (FIS) zu mehr Klimaschutzmaßnahmen aufforderten. In dem Schreiben kritisierten sie einen Wettkampfkalender, der Skifahrer dazu zwingt, Woche für Woche über den Atlantik zu fliegen, was unnötig große CO2-Fußabdrücke hinterlässt. Sie forderten den Verband auf, die Saison später zu beginnen und früher zu beenden, um dem sich wandelnden Klima Rechnung zu tragen.

Zudem wurden für eine diesbezügliche Petition mehr als 35.000 Unterschriften gesammelt.

In dem Brief wird gefordert, dass die FIS den Wettkampfkalender um mindestens einen Monat verschiebt, um sich an das veränderte Klima anzupassen, die Notwendigkeit von Flugreisen reduziert und ihren politischen Einfluss nutzt, um sich bei Regierungen für Klimaschutzmaßnahmen einzusetzen.

In einer Stellungnahme der FIS wurde darauf hingewiesen, dass man sich als Unterzeichner des UN-Rahmenübereinkommens „Sports for Climate Action“ (UNFCCC) dazu verpflichtet habe, die CO2-Emissionen bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren.


Nachrichtenquelle: 12punto

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