Kraftstoff-Alarm in Russland: Liter-Limit eingeführt, Verkauf in Kanistern verboten
In der russischen Region Irkutsk wurde aufgrund von Engpässen bei der Kraftstoffversorgung ein „Status hoher Bereitschaft“ ausgerufen. Im Rahmen neuer Maßnahmen wurde eine tägliche Obergrenze für den Kraftstoffverkauf pro Fahrzeug eingeführt und der Verkauf in Kanistern untersagt. Es wurde angekündigt, dass Sicherheitskräfte an Tankstellen patrouillieren werden, um die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten.
In der russischen Region Irkutsk hat die Regionalverwaltung aufgrund von Problemen bei der Kraftstoffversorgung den „Status hoher Bereitschaft“ ausgerufen. Mit diesem Beschluss wurden neue Maßnahmen in Kraft gesetzt, um den Andrang an Tankstellen zu verringern und das bestehende Angebot zu stabilisieren.
Der Gouverneur von Irkutsk, Igor Kobzev, erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme, dass das Hauptziel der ergriffenen Maßnahmen darin bestehe, die Auswirkungen der unzureichenden Kraftstofflieferungen in die Region abzumildern und den Andrang an den Tankstellen unter Kontrolle zu bringen.
TÄGLICHES LIMIT VON 50 LITERN PRO FAHRZEUG
Gouverneur Kobzev kündigte an, dass an den Tankstellen von Rosneft pro Fahrzeug täglich maximal 50 Liter Kraftstoff verkauft werden dürfen.
Kobzev erklärte weiter, dass andere Tankstellen je nach ihren Möglichkeiten niedrigere Verkaufslimits festlegen könnten, und gab bekannt, dass der Verkauf von Kraftstoff in Kanistern vollständig verboten wurde.
EMPFEHLUNG ZUR FERNARBEIT FÜR INSTITUTIONEN
Im Rahmen der getroffenen Vorkehrungen wurde Institutionen und Organisationen, deren Tätigkeit nicht in direktem Zusammenhang mit der Grundversorgung der Bevölkerung steht, empfohlen, auf Fernarbeit umzustellen.
Die Regionalverwaltung teilte mit, dass mit dieser Maßnahme sowohl der Verkehr als auch die Nachfrage nach Kraftstoff reduziert werden sollen.
SICHERHEITSKRÄFTE WERDEN AN TANKSTELLEN EINGESETZT
Gouverneur Kobzev kündigte an, dass Personal des russischen Innenministeriums und der russischen Nationalgarde an den Tankstellen patrouillieren wird.
Die Einsatzkräfte sollen die öffentliche Ordnung bei den Warteschlangen an den Tankstellen gewährleisten und Kontrollen durchführen, um Kraftstoffverkäufe zu verhindern, die gegen die getroffenen Maßnahmen verstoßen.
URSACHE DER KRAFTSTOFFKRISE SIND ANGRIFFE AUF RAFFINERIEN
Russische Behörden geben an, dass die Engpässe bei der Kraftstoffversorgung im Land darauf zurückzuführen sind, dass nach ukrainischen Drohnenangriffen auf russische Ölraffinerien zahlreiche Anlagen in den Wartungsprozess überführt werden mussten.
Die russische Regierung setzt weiterhin zeitweise Verkaufs- und Exportbeschränkungen ein, um die Stabilität auf dem Kraftstoffmarkt zu gewährleisten.
Unterdessen wurde berichtet, dass nicht nur in der Region Irkutsk, sondern in etwa 20 weiteren Regionen, darunter die Hauptstadt Moskau und St. Petersburg, verschiedene Beschränkungen für den Kraftstoffverkauf in Kraft sind.
Nachrichtenquelle: 12punto
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