Kremlinerklärung zu Atomübung
Kremlinsprecher Dmitri Peskow erklärte, dass im Westen täglich Feindseligkeiten gegen Russland geschürt würden, weshalb es wichtig sei, Übungen der Nuklearstreitkräfte durchzuführen und die Gefechtsbereitschaft aufrechtzuerhalten.
Kremlinsprecher Dmitri Peskow äußerte sich gegenüber Journalisten zum Start der zweiten Phase der Übungen Russlands mit nicht-strategischen Atomwaffen gemeinsam mit Belarus.
Peskow wies darauf hin, dass die Lage auf dem europäischen Kontinent äußerst angespannt sei und sagte: "Täglich werden durch die Handlungen und Entscheidungen europäischer Hauptstädte sowie Washingtons neue Feindseligkeiten gegen Russland geschürt. Provokationen finden täglich statt. Daher ist es für uns natürlich sehr wichtig, solche Übungen durchzuführen und die Gefechtsbereitschaft aufrechtzuerhalten."
Peskow bezeichnete die Übung generell als "normale Praxis" und fügte hinzu: "Wenn bestimmte Waffentypen vorhanden sind, dann müssen die Streitkräfte ihre Gefechtsbereitschaft auf einem angemessenen Niveau halten und Übungen durchführen."
Das russische Verteidigungsministerium hatte mitgeteilt, dass auf Anordnung des russischen Präsidenten Wladimir Putin die zweite Phase der Übungen der nicht-strategischen Nuklearstreitkräfte gemeinsam mit der belarussischen Armee begonnen habe.
Das Ministerium hatte am 21. Mai bekannt gegeben, dass im südlichen Militärbezirk des Landes Übungen zum Einsatz von nicht-strategischen Atomwaffen begonnen wurden.
Nachrichtenquelle: AA
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