Kritischer Gaza-Gipfel zwischen Trump und Netanjahu: Zweites Treffen für einen Waffenstillstand
US-Präsident Trump und der israelische Premierminister Netanjahu trafen sich innerhalb einer Woche zum zweiten Mal, um den Waffenstillstandsprozess im Gazastreifen, die Lage der Geiseln und die Spannungen mit dem Iran zu erörtern.
US-Präsident Donald Trump ist diese Woche zum zweiten Mal mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu zusammengetroffen, um über die Gaza-Frage zu beraten.
Das Treffen zwischen den beiden fand im Rahmen von Netanjahus drittem USA-Besuch seit Trumps Amtsantritt im Januar statt.
Das unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Oval Office des Weißen Hauses geführte Gespräch zwischen Trump und Netanjahu dauerte nach Angaben mehr als eine Stunde; dabei seien die laufenden Bemühungen um einen Waffenstillstand im Gazastreifen erörtert worden.
Netanjahu teilte auf seinem X-Account mit, dass sein zweites Treffen mit Trump in dieser Woche abgeschlossen sei.
Netanjahu betonte, dass sich das Gespräch auf die Freilassung der Geiseln im Gazastreifen und die „Beseitigung der militärischen und administrativen Kapazitäten der Hamas“ konzentriert habe. Zudem seien die Folgen der Entwicklungen mit dem Iran sowie mögliche Szenarien diskutiert worden.
Laut der amerikanischen Nachrichtenplattform Axios war vor dem Treffen zwischen Trump und Netanjahu auch eine Delegation katarischer Vertreter im Weißen Haus eingetroffen, um dort mehrere Stunden lang Gespräche mit hochrangigen Beamten zu führen.
Premierminister Netanjahu hatte sich am zweiten Tag seiner Washington-Kontakte mit dem Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, getroffen. Nach dem Gespräch erklärte Netanjahu gegenüber der Presse, dass man an der Erreichung eines Waffenstillstands im Gazastreifen arbeite.
Netanjahu sagte: „Wir haben den Vorschlag der Vermittler akzeptiert. Es war ein guter Vorschlag. Er entspricht der ursprünglichen Idee von (Trumps Nahost-Sondergesandtem) Steve Witkoff, und wir glauben, dass wir dem nahe sind. Unser Ziel ist es, in die nächste Phase überzugehen.“
Trumps Nahost-Sondergesandter Steve Witkoff erklärte zudem in einer Stellungnahme am Vortag, dass bei den Waffenstillstandsverhandlungen Fortschritte erzielt worden seien, und äußerte sich „zuversichtlich“, dass bis zum Wochenende eine Einigung auf eine 60-tägige Waffenruhe im Gazastreifen erzielt werden könnte.
Nachrichtenquelle: 12punto
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