Kurioser Vorfall vor Champions-League-Spiel: Schiedsrichter beim Diebstahl eines Verkehrsschildes betrunken erwischt
Die polnischen Schiedsrichter Bartosz Frankowski und Tomasz Musial, die als VAR-Referees für das Spiel zwischen Dynamo Kiew und Glasgow Rangers vorgesehen waren, wurden von der Polizei beim Diebstahl eines Verkehrsschildes im betrunkenen Zustand aufgegriffen.
In der polnischen Stadt Lublin wurden am frühen Dienstagmorgen zwei Fußballschiedsrichter festgenommen, weil sie angeblich ein Verkehrsschild gestohlen haben sollen. Es wurde zudem berichtet, dass die Schiedsrichter zum Zeitpunkt des Vorfalls alkoholisiert waren.
Beide Unparteiischen waren für den Einsatz im Video-Assist-Room (VAR) beim UEFA-Champions-League-Qualifikationsspiel zwischen Dynamo Kiew und den Glasgow Rangers vorgesehen, das 1:1 endete; sie wurden jedoch kurzfristig durch andere Kollegen ersetzt.
Das Spiel fand aufgrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine nicht in Kiew, sondern in Polen statt.
Die Polizei nahm Bartosz Frankowski und Tomasz Musial gegen 02:00 Uhr nachts fest, nachdem sie die beiden betrunken mit einem Blutalkoholwert von über 1,5 Promille angetroffen hatte.
VERTRÄGE KÖNNTEN GEKÜNDIGT WERDEN
Der Polnische Fußballverband erklärte in einer Stellungnahme, dass er den Vorfall untersuchen werde und bei Bestätigung der Vorwürfe die Verträge der beiden Schiedsrichter kündigen werde.
In der Erklärung hieß es: "Sollten sich die Informationen bestätigen, wird das Schiedsrichterkollegium beim Generalsekretariat des Verbandes die Kündigung der Verträge mit den betreffenden Schiedsrichtern beantragen. Die Angelegenheit wird zudem an die Disziplinarkommission des Polnischen Fußballverbandes weitergeleitet, die über weitere disziplinarische Maßnahmen entscheiden kann."
Der 37-jährige Bartosz Frankowski gilt in Polen als Spitzen-Schiedsrichter und war in der vergangenen Saison sogar für das VAR-Team beim Champions-League-Halbfinale zwischen Real Madrid und Bayern München nominiert worden.
Das Duo entschuldigte sich für den Vorfall, wobei Frankowski hinzufügte, sein Verhalten sei "nicht aggressiv" gewesen und er habe "mit den Polizeibeamten kooperiert".
Nachrichtenquelle: 12punto
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