Macron und Netanjahu sprachen über die Spannungen zwischen Israel und dem Libanon
Der französische Präsident Emmanuel Macron und der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu haben die Spannungen an der als „Blue Line“ bekannten Grenzlinie zwischen Israel und dem Libanon erörtert.
Laut einer Erklärung auf dem X-Account der französischen Botschaft in Tel Aviv sprachen Macron und Netanjahu telefonisch über die Lage in der Region.
Macron äußerte seine tiefe Besorgnis über die zunehmenden Spannungen zwischen Israel und der Hisbollah entlang der Blue Line.
Macron wies darauf hin, dass eine Eskalation der Spannungen, die den Interessen des Libanon und Israels zuwiderlaufen würde, verhindert werden müsse, und merkte an, dass eine solche Situation auch für die Stabilität der Region äußerst gefährlich wäre.
Macron unterstrich die Notwendigkeit, dass alle Parteien rasch auf eine diplomatische Lösung hinarbeiten, und betonte die Bedeutung äußerster Zurückhaltung.
Macron erklärte, dass Frankreich bereit sei, an einer diplomatischen Lösung zu arbeiten, und drückte seine Ablehnung gegenüber einer neuen „Operation“ Israels in Rafah und Chan Yunis aus.
Macron betonte, dass ein sofortiger und dauerhafter Waffenstillstand im Gazastreifen erreicht werden müsse und dass alle Hindernisse an den Grenzübergängen beseitigt werden müssten, damit humanitäre Hilfe entsprechend den Bedürfnissen der Bevölkerung in die Region gelangen könne.
Macron erklärte, dass es einen politischen Rahmen geben müsse, der zu einer Zwei-Staaten-Lösung führe, um aus der „Krise“ in der Region herauszukommen, und forderte die Aufhebung aller Hindernisse für Geldtransfers an die palästinensische Regierung.
Macron verurteilte die Ankündigungen zur Legalisierung von fünf illegalen Siedlungen im besetzten Westjordanland mit der Begründung, dass diese die Zwei-Staaten-Lösung und die Friedensbemühungen untergraben.
Die beiden Politiker sprachen während des Gesprächs auch über das iranische Atomprogramm.
SPANNUNGEN AN DER BLUE LINE
Israel, das seine Angriffe auf den Gazastreifen seit dem 7. Oktober fortsetzt, befindet sich auch an seiner Nordgrenze in Konflikten mit der libanesischen Hisbollah.
An der als „Blue Line“ bekannten Grenzlinie zwischen Israel und dem Libanon haben sich die Spannungen in den letzten Wochen verschärft.
Die israelische Armee hatte am 18. Juni bekannt gegeben, dass sie einen „operativen Plan“ für einen möglichen Angriff auf den Libanon genehmigt habe.
Der israelische Außenminister Israel Katz erklärte zudem am 21. Juni, dass Angriffe der Hisbollah auf israelisches Territorium und Bürger nicht toleriert werden könnten und dass man bald die notwendigen Entscheidungen treffen werde.
Bei den Angriffen der israelischen Armee auf den Libanon seit dem 8. Oktober sind bisher 356 Hisbollah-Mitglieder getötet worden.
Nachrichtenquelle: AA
Meistgelesen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Ümit Özdağ kommentiert neue Parteigründung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger
Enver-Altaylı-Vorwurf in der Akte Yazıcıoğlu
Warnung vor dem Risiko von Haarausfall bei GLP-1-Medikamenten
Die Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters, die die CHP gewonnen hatte, wird ab der dritten Runde wiederholt