Maduro verurteilt US-Militäraktivitäten
Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro bezeichnete die militärische Präsenz der USA in der Karibik als „blutige Drohung“ und warnte die internationale Gemeinschaft.
Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro erklärte, dass die von den USA in der Karibik stationierten Kriegsschiffe eine ernsthafte Bedrohung für sein Land darstellten, und bezeichnete diese Situation als „absolut kriminell“. Während eines Treffens mit Vertretern der internationalen Presse gab Maduro an, dass die USA Venezuela mit acht Kriegsschiffen und 1.200 Lenkwaffen ins Visier genommen hätten.
DIE MILITÄRAKTIVITÄTEN DER USA UND MADUROS REAKTION
Maduro behauptete, dass der militärische Aufmarsch der USA das Ziel eines „Regimewechsels“ verfolge, und betonte, dass man sich dieser Situation nicht beugen werde. Er erklärte, eine Besetzung Venezuelas sei unmöglich, bezeichnete US-Außenminister Marco Rubio als „Kriegsherrn“ und behauptete, Rubio wolle einen Regimewechsel durch militärische Drohungen erzwingen.
Zu den Vorwürfen der USA gegen Venezuela gehört, dass Maduro ein Drogenkartell namens „Cartel de los Soles“ leite und über dieses Netzwerk Drogenlieferungen von Kolumbien in die USA organisiere. Washington hat im Rahmen dieser Anschuldigungen eine Belohnung von 50 Millionen Dollar für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung Maduros führen.
HINTERGRUND DER MILITÄRISCHEN BEDROHUNG
US-Präsident Donald Trump ist zu seiner Auseinandersetzung mit Venezuela zurückgekehrt, die in seiner ersten Amtszeit unvollendet geblieben war. Trump beschuldigte Maduro, Anführer eines Drogenkartells zu sein, und stufte diese Struktur als ausländische Terrororganisation ein. Daraufhin entsandten die USA unter dem Vorwand der Drogenbekämpfung Kriegsschiffe und Soldaten vor die Küste Venezuelas.
Dieser Schritt der USA löste Debatten darüber aus, ob es sich tatsächlich um eine Operation zur Drogenbekämpfung oder um die Vorbereitung eines Staatsstreichs handelt. US-Beamte geben an, dass die in die Region entsandte Militärmacht über eine standardmäßige Anti-Drogen-Operation hinausgehe.
RUBIOS VENEZUELA-POLITIK
US-Außenminister Marco Rubio behauptet, dass das Maduro-Regime vom kubanischen Geheimdienst unterstützt werde und Venezuela die kubanische Wirtschaft mit billigem Öl stütze. Rubio geht davon aus, dass Maduro entweder freiwillig von der Macht zurücktreten oder von den Militärs in seinem Umfeld abgesetzt werde. Die Inflation in Venezuela, die 172 Prozent erreicht hat, verstärkt die Unzufriedenheit der Bevölkerung aufgrund der wirtschaftlichen Lage.
Rubios geplante Besuche in Mexiko und Ecuador werden im Hinblick auf die Entwicklungen in Venezuela aufmerksam verfolgt. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Besuche eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der US-Politik gegenüber Venezuela spielen könnten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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