Medwedew warnt vor Atomkrieg: 'F-16 vergrößern die Bedrohung'
Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, erklärte, dass die Lieferung von F-16-Kampfjets an die Ukraine den Krieg unkontrollierbar machen könnte. In seiner Stellungnahme warnte Medwedew, dass 'ein Atomkrieg ausgelöst werden könnte, auch wenn dies niemand wolle'.
12PUNTO AUSLANDSREDAKTION
Dmitri Medwedew äußerte sich gegenüber der Presse zur Entscheidung der NATO, F-16-Kampfjets an die Ukraine zu liefern. Medwedew erklärte, dass die F-16 dazu führen könnten, dass der Krieg außer Kontrolle gerät, und warnte vor der Gefahr eines Atomkriegs.
Die britische Armee hatte mit der Ausbildung von zunächst 16 ukrainischen Piloten begonnen, damit diese die F-16-Jets bedienen können. Bisher haben die Niederlande und Dänemark angekündigt, der Ukraine F-16-Flugzeuge zu spenden. Während Dänemark die Lieferung von 19 Flugzeugen zusagte, nannte die Niederlande keine genaue Zahl. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte erklärt, dass die Flugzeuge bis August an die Ukraine übergeben werden sollen.
Während das von der NATO initiierte Programm zur Bereitstellung von F-16-Jets für die Ukraine läuft, kam eine bemerkenswerte Stellungnahme vom stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew.
Gegenüber der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS erklärte Medwedew: "Die Möglichkeit eines versehentlichen, unkalkulierten Atomkriegs sollte nicht unterschätzt werden; die Bewaffnung der Ukraine ist deshalb gefährlich, die F-16 vergrößern die Bedrohung".
Medwedew sagte, dass die F-16 eine 'Kette von Ereignissen, die niemand will' auslösen könnten, und betonte, dass es aus technischen Gründen nicht möglich sei, dass F-16-Jets von ukrainischen Einrichtungen aus starten.
Medwedew fuhr fort: "Was aber, wenn diese Flugzeuge von einer NATO-Basis aus starten? Wie definieren wir diese Situation? Als einen Angriff auf Russland. Es ist besser, wenn ich nicht sage, was danach passieren wird".
In seiner Erklärung merkte Medwedew an, dass die Lage derzeit noch nicht so schlimm sei, dass man in Atombunker flüchten müsse, fügte jedoch hinzu, dass man vor einem Problem stehe, das schlimmer sei als die Kubakrise.
Nachrichtenquelle: 12punto
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