'Megasturm' trifft die USA: 3 Tote
Heftige Stürme, die die zentralen und südlichen Regionen der USA heimgesucht haben, haben im Bundesstaat Texas drei Menschen das Leben gekostet. In der Region Amarillo, wo die Sichtweite aufgrund eines Staubsturms nahezu auf null sank, kam es zu Verkehrsunfällen. Behörden in Texas gaben bekannt, dass bei den Unfällen drei Personen ums Leben kamen.
Neben Texas waren auch Bundesstaaten wie Missouri, Oklahoma, Mississippi und Alabama von den schweren Wetterbedingungen betroffen. Die texanische Staatsbeamtin Cindy Barkley teilte mit, dass in Oklahoma mehr als 130 Brände ausgebrochen seien und für einige Gebiete Evakuierungsbefehle erteilt wurden. Es wurde berichtet, dass Wind- und Staubstürme Bäume und Stromleitungen umstürzten und zu großflächigen Stromausfällen führten. In Alabama, Kansas und Missouri wurde aufgrund der Brandgefahr der Notstand ausgerufen.
Der Nationale Wetterdienst der USA (NWS) warnte vor einem riesigen Sturmsystem, das die zentralen und südlichen Teile des Landes treffen wird. Der Sturm, der von Freitag bis Sonntagabend andauern soll, könnte Tornados, Sturzfluten, Schneestürme und Brände verursachen. Es wird erwartet, dass der Sturm Bundesstaaten wie Alabama, Texas, Louisiana, Nebraska, Kansas und Oklahoma treffen wird. In Arkansas, Illinois, Iowa, Kentucky, Mississippi, Missouri und Tennessee werden die schwersten Auswirkungen erwartet.

TORNADO- UND HOCHWASSERALARM
Dem meteorologischen Beobachtungsdienst AccuWeather zufolge besteht in Arkansas und Missouri ein tödliches Tornadorisiko. Auch Illinois, Kentucky, Tennessee und Mississippi gehören zu den gefährdeten Regionen. Meteorologen erklärten, dass zwischen Freitagnacht und Samstagmorgen mehr als 24 Tornados auftreten könnten. In Texas und New Mexico wurde auf die Brandgefahr aufgrund von trockenem Gestrüpp und niedriger Luftfeuchtigkeit hingewiesen. Während Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h erwartet werden, wurde gewarnt, dass sich das Brandrisiko bis nach Mexiko ausbreiten könnte.
Der NWS gab bekannt, dass der Sturm am Samstag nach Osten ziehen und in Louisiana, Mississippi, Alabama, Tennessee und Florida zu schweren Gewittern führen wird. Während Windgeschwindigkeiten von über 105 km/h erwartet werden, wurden auch Großstädte wie St. Louis, Chicago, Nashville, New Orleans und Atlanta als potenziell betroffene Gebiete genannt.

Die Nationale Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) warnte, dass ab Mitte März ein meteorologisches Phänomen namens 'Polarwirbel-Kollaps' wirksam werden könnte. Ein Polarwirbel-Kollaps kann dazu führen, dass sich kalte arktische Luft nach Süden ausbreitet und in den USA, Kanada, Großbritannien und Europa zu extremen Wetterbedingungen führt.
Nachrichtenquelle: AA
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