Mehr als 90.000 Menschen im Gazastreifen getötet, vermisst oder verletzt
Nach Angaben der Euro-Med Human Rights Monitor (Euro-Med) sind vier Prozent der Bevölkerung des Gazastreifens, also mehr als 90.000 Menschen, entweder tot, verletzt oder vermisst.
Euro-Med zufolge sind laut einer veröffentlichten Untersuchung vier Prozent der Bevölkerung des Gazastreifens, also mehr als 90.000 Menschen, bei den seit dem 7. Oktober andauernden Angriffen Israels getötet, vermisst oder verletzt worden. Nach Daten der in Genf ansässigen Menschenrechtsorganisation haben diese Angriffe etwa 70 Prozent der Einrichtungen und der Infrastruktur im Gazastreifen zerstört.
Dem Bericht von Euro-Med zufolge kamen bei den israelischen Angriffen bis zum 4. Januar insgesamt 30.676 Palästinenser ums Leben. Unter diesen Opfern wurden 28.201 Zivilisten, 12.040 Kinder, 6.103 Frauen, 241 Mitarbeiter des Gesundheitswesens und 105 Journalisten registriert.
Der Untersuchung zufolge gehören zu den von Israel angegriffenen Einrichtungen 318 Schulen, 1.612 Industrieanlagen, 23 Krankenhäuser, 57 Kliniken und 169 Gesundheitseinrichtungen, darunter 89 Krankenwagen, 201 Moscheen, 3 Kirchen und 169 Pressebüros. Zudem wurden infolge der Angriffe 67.946 Wohnhäuser vollständig zerstört und 179.750 Wohnhäuser teilweise beschädigt.
Es wird betont, dass dieses menschliche Drama im Gazastreifen, das mit den militärischen Angriffen Israels zur Ausweitung der Kontrolle über den Gazastreifen einhergeht, unter Verletzung des Völkerrechts dazu geführt hat, dass die große Mehrheit der palästinensischen Zivilbevölkerung in der Region vertrieben wurde.
Nachrichtenquelle: 12punto
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