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Mexikos Präsident Obrador über Trump: Wird der Mauerbau an der Grenze fortgesetzt?

Der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador erklärte, er glaube nicht, dass der ehemalige US-Präsident Donald Trump den Bau der Grenzmauer fortsetzen werde, sollte er wiedergewählt werden.

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Mexikos Präsident Obrador über Trump: Wird der Mauerbau an der Grenze fortgesetzt?

In einem Interview mit der US-Sendung "60 Minutes" betonte der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador, dass der Bau einer Mauer keine Lösung für das Migrationschaos sei, und sagte: "Ich glaube nicht, dass Trump den Mauerbau fortsetzen wird, sollte er ins Weiße Haus zurückkehren."

Lopez Obrador erklärte, er habe gut mit Trump zusammengearbeitet und fügte hinzu: "Die Mauer nützt zu nichts. Wenn die USA das Migrationsproblem lösen wollen, brauchen sie Mexiko. Trump und ich haben uns sehr gut verstanden. Wir haben ein Handelsabkommen unterzeichnet, das beiden Völkern zugutekommt."

Lopez Obrador erinnerte daran, dass Washington Milliarden von Dollar an Hilfsgeldern für arme Länder in Lateinamerika und der Karibik zugesagt habe, und warnte, dass der Migrationsstrom weiter zunehmen werde, falls diese Zusagen nicht umgesetzt würden.

NEUE ÄUSSERUNG ZUR MIGRATION

Lopez Obrador betonte, dass im Dezember etwa 250.000 Menschen die Südgrenze überquert hätten, und erklärte: "Ich habe mit den Präsidenten zentralamerikanischer Länder gesprochen, ebenso mit den Staatschefs von Venezuela und Kuba, und sie um Hilfe gebeten, um den Migrationsstrom zu stoppen. Wenn wir kurzfristig keine Lösung für den Migrationsstrom finden, ist die Ankunft neuer Konvois unvermeidlich."

Bezüglich der Drogenkartelle in Mexiko sagte Lopez Obrador, dass er in keiner Weise einen "Dialog" mit kriminellen Organisationen führen werde und dass man sich dafür einsetze, dass das Gesetz seinen Lauf nehme.

Als Antwort auf die Kritik aus den USA bezüglich Fentanyl äußerte Lopez Obrador: "Ich glaube nicht, dass die US-Drogenbekämpfungsbehörde (DEA) über alle Informationen zu diesem Thema verfügt. Denn Fentanyl wird auch in den USA und Kanada hergestellt."


Nachrichtenquelle: AA

USA Mexiko Einwanderer Trump