Nachbarland verlegt seine Hauptstadt
Der iranische Präsident Masud Peseschkian hat aufgrund der zunehmenden Auswirkungen der Wasserkrise in der Hauptstadt Teheran vorgeschlagen, die Hauptstadt in eine südlich gelegene Stadt zu verlegen.
Der iranische Präsident Masud Peseschkian erklärte, dass die Hauptstadt des Landes aufgrund der sich verschärfenden Wasserkrise und der zunehmenden Bodensenkungen in Teheran verlegt werden müsse. Peseschkian gab bekannt, dass er seinen Vorschlag dem religiösen Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, unterbreitet habe.
WASSERKRISE UND BODENSENKUNGEN VERSCHÄRFEN SICH
Peseschkian äußerte, dass die Wasserkrise in den Städten Teheran, Karadsch und Qazvin zu groß sei, um sie mit einfachen Maßnahmen zu lösen. Experten weisen darauf hin, dass für die Lösung dieser Probleme in der Hauptstadt eine umfassendere Strategie erforderlich sei.
WASSERVERBRAUCH IN TEHERAN STEIGT, NIEDERSCHLÄGE GEHEN ZURÜCK
Teheran verbraucht etwa 25 Prozent der iranischen Wasserressourcen. Mit einer Bevölkerung von 10 Millionen Menschen steht die Hauptstadt unter enormem Druck hinsichtlich des Wasserverbrauchs. Während die Staudämme in Teheran eine wichtige Quelle zur Deckung des Wasserbedarfs der Stadt darstellen, wird auch Grundwasser genutzt, um diesen Bedarf zu ergänzen. Der Rückgang der Niederschläge im ganzen Land um 60 Prozent in den letzten Jahren hat die Wasserkrise in der Hauptstadt jedoch weiter verschärft.
HAUPTSTADT SEIT 1785
Teheran wurde 1785 von Agha Mohammed Khan, dem Gründer der Kadscharen-Dynastie, erobert und 1788 zur Hauptstadt erklärt. Die Stadt, die sich seitdem rasant entwickelt hat, ist bis heute die Hauptstadt des Iran.
Nachrichtenquelle: 12punto
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