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Neue Ära auf den Inseln beginnt

Griechenland führt neue Regelungen ein, um die Umweltauswirkungen des Tourismus auf den Inseln zu verringern und die Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

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Neue Ära auf den Inseln beginnt

Griechenland, eines der beliebtesten Reiseziele für türkische Urlauber, gestaltet seine Tourismuspraktiken auf einigen Inseln aufgrund des insbesondere in den Sommermonaten zunehmenden Besucherstroms neu. Auf Inseln mit hohem Besucheraufkommen wie Santorin, Rhodos und Mykonos wurden von den Behörden neue Beschränkungen eingeführt, wobei die negativen Auswirkungen der übermäßigen Besucherzahlen auf die natürliche Lebenswelt als Begründung angeführt wurden.

Im Rahmen des von der griechischen Tourismusministerin Olga Kefalogianni und dem Minister für Umwelt und Energie, Stavros Papastavrou, vorgestellten „Speziellen räumlichen Tourismusrahmens“ werden Obergrenzen für die Unterbringungskapazitäten auf den Inseln eingeführt. Damit soll der Schutz des Inselökosystems gewährleistet und der Tourismus aufrechterhalten werden, ohne die architektonische Struktur der Region zu beeinträchtigen. Zudem werden strengere Standards bei der Umsetzung touristischer Investitionen angewandt.

Einer der bemerkenswertesten Aspekte der neuen Regelungen auf den Inseln betrifft die Einschränkungen für die Küstenlinie. In den ersten 25 Metern der Küstengebiete der Inseln werden Baugenehmigungen künftig nur noch für Projekte erteilt, die dem öffentlichen Wohl dienen. Darüber hinaus werden touristische Gebiete im ganzen Land je nach Dichte in verschiedene Kategorien unterteilt, wobei in überfüllten Gebieten strengere Regeln gelten werden. Neben Gebieten von historischer und archäologischer Bedeutung wurden auch die Schutzmaßnahmen für Naturschutzgebiete verschärft.

An der für türkische Staatsbürger interessanten Visum-bei-Ankunft-Regelung wurden keine Änderungen vorgenommen. Dank dieser mit Zustimmung der Europäischen Kommission fortgeführten Praxis können Bürger mit einem regulären Reisepass (Bordo-Pass) auch im Sommer 2026 weiterhin die 12 festgelegten griechischen Inseln mit einem Visum für bis zu 7 Tage besuchen. Die Behörden betonten, dass das Hauptziel der eingeführten Beschränkungen nicht darin bestehe, die Besucherzahlen zu reduzieren, sondern den Tourismus besser steuerbar und nachhaltiger zu gestalten.

Mit diesen von der griechischen Regierung umgesetzten Maßnahmen soll sowohl das Ökosystem der Region geschützt als auch der einzigartige Charakter der Inseln auf nachhaltige Weise für zukünftige Generationen bewahrt werden.


Nachrichtenquelle: 12punto