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Neue Details zum Absturz eines US-Flugzeugs im Iran: Auf dem Piloten wurden Notizen auf Persisch gefunden

Nach dem Absturz eines US-Flugzeugs im Iran wurde einer der vermissten Piloten mithilfe eines PRC-112-Notfallsignals und eines sogenannten „Blood Chit“ (Blut-Pass) mit persischen Aufschriften aufgefunden und durch eine Rettungsaktion der US-Spezialeinheiten aus dem Gebiet geborgen.

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Neue Details zum Absturz eines US-Flugzeugs im Iran: Auf dem Piloten wurden Notizen auf Persisch gefunden

Die Such- und Rettungsmaßnahmen nach den US-Flugzeugen, die in der vergangenen Woche während der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran abgestürzt waren, sowie nach den vermissten Piloten haben eine neue Dimension erreicht.

Es wurde berichtet, dass einer der Piloten kurz nach dem Vorfall von den USA gefunden wurde, während bezüglich des anderen Piloten Versuche des Irans bekannt wurden, ihn gefangenzunehmen, worüber auch in der iranischen Presse berichtet wurde.

Der zweite vermisste Pilot konnte über das von ihm ausgesendete PRC-112-Notfallsignal geortet werden. US-Spezialeinheiten für Such- und Rettungsmissionen folgten diesem Signal und fanden den Piloten Tage später verletzt auf. Der Pilot wurde anschließend in einer gezielten Operation aus dem Iran ausgeflogen.

DAS DETAIL ZUM „BLOOD CHIT“

Es wurde mitgeteilt, dass im Rahmen der US-Rettungsprotokolle für Personal das System des „Blood Chit“ (Blut-Pass), das Piloten bei sich tragen, in diesem Fall zum Einsatz kam.

Das Material enthält Nachrichten in verschiedenen Sprachen, darunter Persisch, und soll die Unterstützung durch die lokale Bevölkerung erleichtern. In der Nachricht wird versichert, dass Personen, die den Piloten helfen, belohnt werden.

Es wurde darauf hingewiesen, dass dieses Dokument, das meist auf strapazierfähigem Stoff oder Material mit der US-Flagge gedruckt ist, eine Methode ist, die seit dem Zweiten Weltkrieg angewendet wird.

Auch bei der Suche nach dem Personal der im Iran abgestürzten F-15 habe der Pilot dieses „Blood Chit“ genutzt, um lokale Unterstützung zu suchen.

EHEMALIGER F-15-PILOT ERLÄUTERT DEN PROZESS

Robert Teschner, ein ehemaliger Pilot der US Air Force, der F-15-Piloten ausgebildet hat, äußerte sich zu den Überlebensverfahren der abgestürzten Piloten.

Teschner erklärte, dass nach einem Absturz die Sicherheit oberste Priorität habe und Piloten, die nicht verletzt seien, zunächst ein sicheres Gebiet aufsuchen und dann medizinische Maßnahmen ergreifen würden. Die eigentliche Herausforderung bestehe darin, hinter feindlichen Linien zu überleben, ohne gefangen genommen zu werden.

Teschner betonte, dass F-15-Flugzeuge zweimotorige und hochrobuste Systeme seien, dennoch sei kein System völlig „unbesiegbar“ und das Risiko unter Kriegsbedingungen könne nie vollständig ausgeschlossen werden.

Teschner bestätigte, dass er während seiner Dienstzeit selbst ein „Blood Chit“ bei sich trug, und erklärte, dass trotz fortschrittlicher Schleudersitze und Überlebensausrüstung diese Prozesse mit erheblichen physischen Risiken für die Piloten verbunden seien.

KEIN SYSTEM IST UNBESIEGBAR

In den Erklärungen wurde betont, dass trotz der Zuverlässigkeit der F-15-Plattform in einer Kriegsumgebung keine absolute Sicherheit existiere und alle Verfahren darauf ausgelegt seien, die Überlebenschancen der Piloten zu erhöhen.


Nachrichtenquelle: 12punto

Iran USA